Teils geschlossen oder ganz oben ohne? Was wie ein schlüpfriger Anmachspruch klingt, sollten sich Bauherren bei der Terrassendach-Planung durchaus als Frage stellen. Für die richtige Mischung aus schattig und lichtdurchflutet stellt Sonne-am-Haus.de zwei besondere Varianten vor.
Dieses Kombi-Überdachungssystem vereint den Blend- und Sonnenschutz eines Lamellendaches mit dem Regen- und Schneeschutz einer lichtdurchlässigen Glasüberdachung. Die Position der Lamellen und des Glas-Lichtbandes ist frei wählbar:
1) zwei große Zonen nebeneinander
2) von links nach rechts mehrfach abwechselnd
3) parallel zur Hausfassade hintereinander
Die Variante mit den Glaselementen parallel zur Fassade bietet den Vorteil, dass weiter viel Tageslicht ins Haus fällt. So bleibt es in den Wohnräumen hell – und vor der Tür stets trocken. Als Anbau oder freistehend – ohne Mittelstützen – lassen sich so Terrassen bis 32 Quadratmeter überdachen. Das Verhältnis von Lamellen und Glas ist frei wählbar. Für das Lamellendach gilt: Geschlossen hält es absolut dicht und Traglasten bis 350 Kilogramm pro Quadratmeter; starker Regen oder Schnee sind also kein Problem. Geöffnet rotieren die extrabreiten Lamellen bis zu einem Winkel von 135 Grad und lassen so bis 30 Prozent mehr Tageslicht durch als vergleichbare Konstruktionen. Auch Stauhitze unter dem Dach wird durch den natürlichen Luftaustausch vermieden.
Auf großen Balkonen und Dachterrassen trägt ein Glas-Schiebe-Dach zu mehr Aufenthalts-Qualität bei. Der „Cabrio-Effekt“ vereint perfekt Freiluft-Feeling und Wetterschutz. Die Tiefe (inklusive Dachüberstand) kann bis 6,50 Meter betragen. Es ist geeignet für Pultdächer mit Dachneigungen von drei bis sieben Grad. Individuelle Größen sind an nahezu jedem Gebäude – und auch freistehend – realisierbar. Das Handling ist vergleichbar mit einer Supermarkt-Eistruhe: Zwei Scheiben überlappen sich leicht höhenversetzt. Zum Öffnen wird eine Scheibe in ihren Führungsschienen einfach unter die andere geschoben. Je nach Dachgröße – bis fast 50 Quadratmeter – lassen sich bis sieben Elemente nebeneinander anordnen mit bis zu fünf Gläsern hintereinander. Diese werden dann (optional motorisch) scheib(ch)enweise nach oben geschoben, sodass bis zu 80 Prozent des Daches zu öffnen sind (die Elemente am First sind fix). Das Dach ist mit einem Entwässerungssystem ausgestattet, der statische Nachweis kommt vom Hersteller. Alle Komponenten sind wartungsfrei und bleiben dauerhaft leichtläufig, lediglich einfache Pflege ist notwendig.
Markisen spenden unter den verglasten Flächen Schatten – für besseren Luftaustausch sind sie oberhalb empfohlen. Regensensor, Wind- und Sonnenwächter öffnen und schließen die Gläser automatisch – also auch dann, wenn niemand zu Hause ist. Weitere Extras, wie Ganzglas-Schiebeanlagen, Fensterelemente und Licht, machen es noch angenehmer draußen unter dem Dach. Für den Insektenschutz bietet sich in vielen Fällen eine einfache Schiebetür an, die zugleich mitgeplant werden sollte.
Mehr Infos: Sonne-am-Haus.de
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