Planung der Garage – Darauf kommt es wirklich an

Schon seit vielen Jahren zählt die Garage fest zum Eigenheim. Bauherren, welche sich in der Phase der Planung befinden, stehen jedoch vor einigen wichtigen Entscheidungen. Worauf es wirklich ankommt, um sich den Weg zur Wunschgarage zu planen und welche Punkte berücksichtigt werden müssen, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

21.12.2022
Sektionaltor von Novoferm
Foto: Novoferm

Fertiggarage oder eigene Planung?

Wie auch beim Eigenheim können bei der Planung der Garage unterschiedliche Wege beschritten werden. Zum einen bietet sich die Möglichkeit, eine individuelle Planung anzustreben. Dies hat zum Beispiel den Vorteil, dass die Garage optisch eher an das Eigenheim angepasst werden kann. Zu den Nachteilen zählen jedoch die deutlich höheren Kosten, welche für diesen Weg veranschlagt werden müssen.

Viele Bauherren entschließen sich deshalb dazu, die Variante der Fertiggarage zu wählen. Zunächst kann dieser Begriff irreführend sein, denn auch bei dieser Garage sind persönliche Anpassungen möglich. Zu den wichtigsten Vorteilen zählt die Tatsache, dass die Garage vor Ort innerhalb kurzer Zeit aufgebaut bzw. aufgestellt werden kann, um anschließend mit der normalen Nutzung zu beginnen.

Die passende Bauweise wählen

Eine zweite wichtige Entscheidung betrifft die unterschiedlichen Baumaterialien, die dafür eingesetzt werden können. Zum einen bietet sich die Chance, auf klassischen langlebigen Beton zu setzen. Während die kalte und sehr nüchterne Optik nicht besonders einladend wirkt, ist diese Garage besonders robust. Sofern für die passende Lüftung gesorgt werden kann, steht einer Nutzung über viele Jahrzehnte eigentlich nichts im Wege. Gleiches gilt für Varianten aus Stahl, die heute angeboten werden.

Eine sehr natürliche und freundliche Optik legt hingegen die Holzgarage an den Tag. Diese Variante bietet den Vorteil, dass sich der Aufbau praktisch in Eigenregie durchführen lässt. Auf Wunsch bietet sich dennoch die Möglichkeit, die Montage durch die Profis in Anspruch zu nehmen. Mit etwas Pflege ist außerdem auch das Holz dazu in der Lage, über Jahre und Jahrzehnte in gutem Zustand erhalten zu bleiben. Aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit ist es bei dieser Bauart außerdem nicht notwendig, sich Gedanken über die passende Belüftung zu machen. Aus diesem Grund werden Holzgaragen in Deutschland, die auch zusätzlichen Stauraum bieten können, in diesen Tagen immer beliebter. Sie finden passende Holzgaragen auf gartenhausfabrik.de

Garagentor von Teckentrup
Foto: Teckentrup

Mit der Garage in die Zukunft planen

Zugleich ist es wichtig, bei der Planung der Garage nicht nur die gegenwärtige Situation im Kopf zu haben. Vielmehr können sich die Bedürfnisse und Anforderungen im Laufe der Jahre verändern. Dies liegt zum einen an der steigenden Größe aktueller Autos. Wer die Garage zu knapp an das aktuelle Fahrzeug anpasst, der läuft Jahre später Gefahr, mit dem Nachfolger nicht mehr entspannt einfahren zu können. Wie sieht es außerdem mit anderen motorisierten Wünschen aus? Wer in Zukunft einen VW Bus oder sogar einen Kastenwagen unterstellen möchte, der benötigt in der Folge dessen ungleich mehr Platz. Sollte ein akutes Interesse an einer solchen Anschaffung bestehen, so lohnt sich die großzügige Planung in jedem Fall.

Auch die familiäre Situation kann ein Grund sein, die Garage lieber etwas großzügiger zu planen. Auf der einen Seite kann schon das Ein- und Ausladen eines sperrigen Kinderwagens zum Problem werden, wenn die Garage nicht die dafür notwendigen Platzverhältnisse bietet. Auf der anderen Seite wird es mit den Gebrechen des Alters vielleicht schwieriger, aus einer nur knapp geöffneten Tür zu steigen. Da spätere Anpassungen einen deutlich größeren Aufwand nach sich ziehen würden, lohnt es sich in jedem Fall, frühzeitig an all diese Szenarien zu denken. Eine wichtige Limitierung, die dabei stets im Kopf behalten werden muss, ist die tatsächliche Größe des Grundstücks. Dies kann ein Faktor sein, der die persönlichen Planungen dann doch an ganz natürliche Grenzen führt.

Zusätzliche Abstellfläche einplanen

Fast jeder Haushalt entschließt sich im Laufe der Zeit dazu, die Garage auch für die Unterbringung persönlicher Gegenstände zu nutzen. Oft ist in den eigenen vier Wänden schlicht nicht mehr genug Platz, um dort alle Utensilien sicher verstauen zu können. Für den Grund lohnt es sich, wenn die Garage über die Möglichkeit für zusätzlichen Stauraum verfügt. Da es sich um eine nicht sachgemäße Nutzung handelt, muss dies in Deutschland im juristischen Sinne im Übrigen mit einer Behörde abgestimmt werden. Offiziell ist es erst dann möglich, die Garage auch für andere Zwecke zu nutzen.

Naheliegend ist zum Beispiel der Wunsch, die gerade nicht benötigten Autoreifen in der Garage zu verstauen. Wer selbst Heimwerker ist und gerne am Auto und anderen Dingen schraubt, findet hier auch den notwendigen Platz für eine Werkbank. Die Möglichkeiten der Nutzung gehen inzwischen sogar so weit, dass sich manche für die Einrichtung eines Hobbyraums in der Garage entscheiden. Für diesen Fall kann es zum Beispiel hilfreich sein, wenn die Garage über ein kleines Dachgeschoss verfügt, das möbliert werden kann. Sofern die baurechtlichen Bestimmungen die Möglichkeit bieten, für den Zweck etwas höher zu bauen, lohnt es sich in jedem Fall, diese Variante in Betracht zu ziehen.

Eigenleistung als finanzielle Chance

Garagen werden in der Regel zur gleichen Zeit wie das Eigenheim gebaut. Es liegt auf der Hand, dass die finanzielle Situation der meisten Menschen in dieser Phase sehr angespannt ist. So stellt sich oft die Frage, wo denn noch mehr Kapital herkommen soll, mit dem die Garage finanziert werden kann. Eine Anforderung, welche sich daraus ableiten lässt, ist die der genauen finanziellen Planung. Wer sich über die exakte Höhe der Kosten im Klaren ist, der kann leichter passende Alternativen für die Finanzierung finden. Gerade in unserer Zeit der niedrigen Zinsen ist es per se nicht schwer, ein günstiges Darlehen zu bekommen.

Auf der anderen Seite gibt es praktische Mittel und Wege, um die Kosten zu reduzieren. Schon die Entscheidung für eine Fertiggarage kann dazu einen wichtigen Teil beitragen. Für wen dies nicht infrage kommt, der hat noch immer die Chance, die Eigenleistung zur Reduktion der Kosten zu nutzen. Bestimmte Arbeiten, bei einer Holzgarage sogar die gesamte Montage, können dann in eigener Regie durchgeführt werden. Auf diese Weise reduzieren sich die Gesamtkosten, die mit der Anschaffung verbunden sind, deutlich. Wer über die dafür notwendige Zeit und über das notwendige handwerkliche Geschick verfügt, kann das Verhältnis von Preis und Leistung auf diese Weise noch weiter aufbessern.

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Monika Läufle

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