Küchengeräte – Küchenmaschinen, Backöfen und mehr

Einkaufszettel auf kleine Notizzettel schreiben, beim Kochen die richtige Temperatureinstellung finden oder Rezepte in einem Kochbuch finden – das war alles gestern. Heute erledigen das Ihr Smartphone beziehungsweise Ihre smarten Küchengeräte. Von Wasserkocher und Entsafter über Mixer und Toaster bis hin zur Spülmaschine oder dem Backofen   in modernen Küchen scheinen so ziemlich alle Produkte intelligent.

20.12.2022
Die "OptiMUM"-Modelle eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für Profis.
Bosch bietet mit den Küchenmaschinen „OptiMUM“ sowohl für Einsteiger als auch für Profis passende Produkte. Das Modell „MUM9AX5S00“ besitzt eine integrierte Waage, einen Timer, intelligente "Automatik-Programme Plus“ und einen 1.500 Watt-Motor. Foto: Bosch| Zur Fotostrecke

Zusammenfassung:

  • Die fortschreitende Digitalisierung macht auch vor der Küche nicht halt. Küchengeräte werden immer smarter und machen unseren Alltag immer komfortabler.
  • Moderne Küchengeräte lassen sich über das hauseigene Smart-Home-System vernetzen, was den Hausbewohnern zusätzlichen Komfort verschafft.

Das digitale Zeitalter ist nicht nur angebrochen, wir befinden uns bereits mittendrin. Was Küchengeräte damit zu tun haben? Einfach alles. Denn wo könnte man den Trend zur Digitalisierung besser beobachten, als in unseren eigenen vier Wänden – besser gesagt in unserem Haushalt und im Speziellen in der Küche. Dank modernster Technologie wird uns dort nämlich immer mehr Arbeit abgenommen. Kochen, Backen, Waschen – alles soll heutzutage vollautomatisch ablaufen oder zumindest durch passende Küchengeräte mit einer gewissen Unterstützung für den jeweiligen Anwender. Und nicht nur das: Unser ganzer Alltag passt sich diesem Trend an, wird immer komfortabler, immer smarter. Eines der wichtigsten Geräte in einer modernen Küche: das Smartphone.

Das Smartphone als Küchengerät

Wahlweise sind auch ein Tablet oder eine Smartwatch als Küchengeräte gestattet. Über diese erleichtern uns bereits heute diverse Apps den Küchenalltag. Beispielsweise liefert eine App für Backöfen spezielle Rezepte, die auf das jeweilige Gerät zugeschnitten sind und somit optimale Ergebnisse ermöglicht. Automatik-Programme und Temperatursensoren in den Backöfen regeln zudem den richtigen Garpunkt für Fleisch, Brot oder Kuchen. Manche Geräte sind sogar in der Lage, Lebensmittel mit unterschiedlichen Garzeiten und -temperaturen auf die richtige Garstufe zu bringen und zwar gleichzeitig! Induktionskochfelder bestimmen des Weiteren per Infrarot die Temperatur an der Topfunterseite und halten diese auf das Grad genau. Selbst die Technik von Mikrowellen erlebt eine kleine Revolution: Ungleichmäßig und nur wenig schonend erwärmte Speisen gehören in diesen smarten Geräten nämlich der Vergangenheit an. Tatsächlich erlauben Mikrowellen von heute eine genaue Kontrolle darüber, wie viel Energie in die Erwärmung fließt beziehungsweise ermitteln mithilfe von Feuchtigkeitssensoren die Betriebsart und Gardauer. Und falls Sie dachten, so etwas Simples wie ein Toaster befände sich bereits auf dem Höhepunkt seiner technischen Entwicklung, dann lassen Sie sich hiermit eines Besseren belehren. Über eine Smartphone-App ermitteln intelligente Toaster anhand von Brotart und Wunsch des Bräunungsgrads bei welcher Temperatur ein Toast wie lange getoastet werden muss. Dass sich die smarten Toaster Ihre Toast-Vorlieben merken und auf Bedarf abrufen können, braucht sicher nicht erwähnt zuwerden.

Kühlschränke von heute können weit mehr, als nur Lebensmittel zu kühlen.
Der intelligente Kühlschrank "Family Hub 2.0" ist durch Nutzerprofile individualisierbar, besitzt eine optimierte Lebensmittelorganisation sowie Sprachsteuerung und ermöglicht das Spiegeln des Smartphones aufs Display. Foto: Samsung

Der Kühlschrank als Einkaufshilfe

Bei all der technischen und smarten Vielfalt in Bezug auf Küchengeräte, muss man heutzutage definitiv kein Meisterkoch mehr sein, um zumindest einigermaßen oder auch im großen Stile den Kochlöffel zu schwingen. Nicht zuletzt gibts auch immer noch die Allroundtalente unter den Küchengeräten: Küchenmaschinen. Diese haben selbstverständlich auch heute nicht ansatzweise etwas von ihrer Vielseitigkeit eingebüßt. Doch auch Küchenmaschinen passen sich dem Fortschritt an und so lassen sich viele Modelle bereits jetzt komfortabel über das Smartphone steuern. Apropos komfortabel: Auch der smarte Kühlschrank nimmt Ihnen eine Menge Arbeit ab. Der teilt Ihnen nämlich rechtzeitig mit, wenn die Milch leer ist und noch nicht wieder auf dem selbstverständlich digitalen Einkaufszettel steht. Das geschieht mithilfe vieler kleiner Kameras im Inneren des Kühlgeräts. Informiert wird dann – wie könnte es anders sein – über das Smartphone. Nutzer müssen also nicht einmal direkt vor Ort sein, um einen Einkaufszettel zu schreiben. Praktisch, wenn Sie beispielsweise im Supermarkt stehen und sich nicht sicher sind, ob es noch genügend Eier, Sahne oder Butter im Kühlschrank gibt.

Alles ist miteinander vernetzt

Selbst auf die Formgebung der Möbel nimmt der Technik-Trend Einfluss. Designer berücksichtigen bei ihren Kreationen etwa die Allgegenwärtigkeit des Smartphones, indem sie Halterungen für eben diese oder auch Tablets einplanen. So können diese dort bequem abgestellt werden, wenn man beispielsweise ein Rezept daraus lesen möchte. Integrierte Steckdosen oder zumindest Löcher für das Ladekabel gehören bereits zum Standard. Richtig spannend beziehungsweise komfortabel wird es jedoch spätestens dann, wenn alle Küchengeräte in das hauseigene Smart-Home-System eingebunden sprich miteinander vernetzt sind. Via Sprachsteuerung, beispielsweise über Amazons Alexa, spulen diese dann auf einen bestimmten Befehl hin zuvor definierte Szenarien ab. Soll heißen: Wachen Sie morgens auf und geben der Dame im smarten Speaker die Anweisung „Morgenszenario“, erwachen alle in dieses eingebundene Geräte zum Leben. Die gewünschte Guten-Morgen-Musik dudelt automatisch aus den Lautsprechern, der Backofen backt ganz selbstständig die Brötchen, die Sie am Abend zuvor auf einem Backblech platziert haben und die Kaffeemaschine macht Ihnen, noch bevor Sie selbst in der Küche waren, frischen Kaffee. Sollten Sie eher der Freund von Tee sein, kann stattdessen selbstverständlich auch Ihr Wasserkocher in das Szenario eingebunden wurden.

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