Die Gewinner – Haus des Jahres 2024

In 2023 haben Sie, liebe Leser, und eine Jury wieder über das Haus des Jahres entschieden. Hier präsentieren wir Ihnen die Sieger.

07.02.2024
Duration min
Haus des Jahres 2024 Preis
Haus des Jahres 2024 – Die Entscheidung ist gefallen!

Zum fünften Mal wählt der Family Home Verlag das Haus des Jahres. Zu viert wühlte sich die Jury durch sechs Kategorien und 60 nominierte Häuser. Die Finalisten mussten sich einer strengen Überprüfung unterziehen. Ist das Haus luxuriös genug? Ist es effizient? Welche Fassade kann überzeugen? Welche Grundrisse verschenken zu viel Platz? Die Gewinner mussten den Anforderungen der Kategorien entsprechen, aber auch optisch überzeugen. In jeder Kategorie kürte die Jury einen Gold- und drei Silber-Sieger. Warum es genau diese geworden sind, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Und Ihr Lieblingshaus?

Weil wir wissen wollen, welches Haus bei unserer Leserschaft gut ankommt, durfte sie ebenfalls abstimmen. 4.137 Leser machten mit und kürten ihren Favoriten. Übrigens: Diese Kategorie ist bei den Hausherstellern besonders begehrt!



Familienhaus

Voraussetzung: zwei Kinderzimmer & kindgerechte Architektur-Ideen 
Die Bedürfnisse von Familien sind so vielfältig wie der Alltag. Dem muss ein Haus sich anpassen. Das Wichtigste ist ein Grundriss, der kurze Laufwege, praktische Staufl ächen, gemütliche Gemeinschaftszonen und Rückzugsorte ermöglicht. Ein großes Familienbad oder ein zusätzliches Kinderbad helfen dabei. Mit flexiblen Spielbereichen und Kids-Cornern wird das Haus besonders kinderfreundlich.

Außenansicht Haus Evers von Bien-Zenker

Gold für „Evers“ von Bien-Zenker

Auf 280 Quadratmeter Wohnfläche und drei Etagen kann sich jedes Familienmitglied frei entfalten. Die Rückzugsbereiche befinden sich unter dem Dach. Jedes der beiden Kinder hat hier sein eigenes Zimmer. Ein separates Kinderbad mit Dusche macht das Familienidyll perfekt. Vor allem am Morgen, wenn sich alle Bewohner gleichzeitig fertig machen, spielt das Zweitbad seine Vorteile aus. Eine Herausforderung war die Hanglage des Grundstücks. Im Kellergeschoss kommen neben Technik- und Lagerräumen ein helles Büro und ein Gästezimmer mit Zugang zum Garten unter. Gut gelöst, urteilt die Jury! Ihr gefällt außerdem, wie harmonisch sich das Haus in die grüne Umgebung einfügt. Der zehn Meter lange, umlaufende Balkon auf Stützen erweitert den Familienalltag nach draußen.

Außenansicht Haus Haga von GUSSEK HAUS

Silber für „Haga“ von GUSSEK HAUS

Der Jury gefällt besonders der separate Eltern-Trakt im Obergeschoss dieses 187 Quadratmeter großen Hauses. Der Trakt bietet den Bauherren Privatsphäre und Ruhe. Ein geräumiges Badezimmer mit Sauna verwandelt den Bereich in eine Zuflucht der Entspannung. Eine separate Ankleide, das Treppenhaus und ein Kinderbad trennen den Eltern-Trakt von den beiden Kinderzimmern. Mit jeweils 16 Quadratmetern und bodentiefen Fenstern bieten diese ausreichend Platz und Tageslicht, um zu spielen, zu lernen und zu träumen.

Außenansicht Villa am Hang von Meisterstück-HAUS

Silber für die „Villa am Hang“ von Meisterstück-HAUS

Dieser Silber-Gewinner zeigt vorbildlich, wie eine herausfordernde Hanglage attraktiven Wohnraum schafft. Das 325 Quadratmeter große Einfamilienhaus wirkt von der Straßenseite wie ein klassischer Flachdach-Bungalow und entpuppt sich zur Gartenseite als zweigeschossige Bauhausvilla mit großzügigem Balkon. Der Jury gefällt, dass im Untergeschoss drei Kinderzimmer unterkommen – jeweils mit eigenem Zutritt zur überdachten Terrasse. Auf der Hangseite kommen Kellerraum, Hobbyzimmer und Haustechnikraum sowie ein Badezimmer unter. Ein weiteres Kinderzimmer, das Elternschlafzimmer und die Wohnräume finden sich im Erdgeschoss.

Außenansicht Vitalhaus Kempten von Regnauer Hausbau

Silber für „Vitalhaus Kempten“ von Regnauer

Das Urteil der Jury? Dieses 188 Quadratmeter große Familienhaus ist einfach liebenswert. Im Erd- und Obergeschoss findet eine junge Familie mit zwei Kindern Platz. Die Jury bewertet ebenfalls positiv, dass die Hanglage für eine Einliegerwohnung genutzt wurde. So ist Platz für Generationen oder für Mieter. Weitere Pluspunkte sammelte das Haus, weil es klimafreundlich und wohngesund gebaut ist und niedrige Energiekosten garantiert.

Ökologie

Voraussetzung: Nachhaltigkeit und Wohngesundheit
Ressourcenschonende, nachwachsende und regionale Baustoffe machen Häuser ökologisch. Zudem sollte Herstellung und Verarbeitung der Baustoffe möglichst wenig graue Energie verursachen. Besonders nachhaltig sind Baumaterialien, die am Ende der Lebenszeit des Hauses für einen Neubau wiederverwendet werden. Sind die Materialien schadstoffarm? Eine ökologische Bauweise geht oft Hand-in-Hand mit der Wohngesundheit.

Außenansicht Haus Gehring von Holzius

Gold für „Gehring“ von Holzius

Einfach und kompakt – im besten Sinne! Gold vergibt die Jury an dieses 145 Quadratmeter große Familienhaus. Die Vollholzelemente für Wände, Decken und Dach sind leim- und metallfrei. Bei einem Rückbau kann das genutzte Holz wiederverwendet werden: Sämtliche Vollholzelemente sind „Cradle to Cradle“-zertifiziert. Nicht nur der Rohbau des Einfamilienhauses, auch die anderen verwendeten Materialien sind vollständig rückbaubar. Beispielsweise wurde anstelle von PU-Schaum Schafwolle zum luftdichten Anschluss der Fensteranschlüsse verwendet. Die Jury bewertet ebenfalls positiv: Das Vollholzhaus setzt den nachhaltigen Ansatz außen fort. Im Gegensatz zum sonst üblichen Rasen haben sich die Bauleute für einen mineralreichen Naturgarten entschieden. Insekten, Wildbienen und heimische Vögel fühlen sich darin wohl. Zum gleichen Zweck wurde das Garagendach begrünt.

Außenansicht Haus Neumann von Baufritz

Silber für „Neumann“ von Baufritz

Die Jury verleiht diesem architektonisch anspruchsvollen und großzügigen Haus Silber. Der klare Baukörper mit rund 200 Quadratmeter Wohnfläche fügt sich zurückhaltend in die parkähnliche Waldlandschaft ein. Das Flachdach ist begrünt, die Holzfassade bewusst naturbelassen. Verwendet wurden ausschließlich baubiologisch einwandfreie Materialien und wohngesunde Baustoffe. Positiv bewertet die Jury zudem, dass die zwei Geschosse auf die Bedürfnisse der Bauherren zugeschnitten sind. Auf Kinderzimmer wurde verzichtet. Es gibt nur die Räume, die die Bewohner wirklich brauchen. Kein Zimmer steht leer.

Außenansicht für Haus Classic von Griffnerhaus

Silber für „Classic“ von Griffnerhaus

Mit schwarzer Außenfassade und schwarzen Fenstertüren überzeugt der Silber-Gewinner mit einer spannenden und großzügigen Architektur. Es wird ausschließlich Holz aus nachhaltig bewirtschafteten, heimischen Wäldern verwendet. Tagsüber sind die Bewohner durch die Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach völlig energieautark. Mit der Luftwärmepumpe wird im Winter geheizt und im Sommer gekühlt. Die Holzfaserdämmung hält die 182 Quadratmeter im Sommer angenehm kühl und sorgt dafür, dass im Winter ein Heizen erst spät notwendig wird. Positiv bewertet die Jury zudem: Zwei Vollgeschosse sind eine wirtschaftliche Lösung. Lösung. So wird jeder Quadratmeter des Obergeschosses ideal genutzt.

Außenansicht Klimaholzhaus von Lignotrend

Silber für das „Klimaholzhaus“ von Lignotrend

Innerstädtisch Wohnraum schaffen – das ist eine Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Der Silber-Gewinner zeigt, wie eine Verdichtung vorbildlich aussehen kann. Das 280 Quadratmeter große Mehrfamilienhaus füllt eine ehemalige Baulücke im kleinen Höhenort Buoch. Es fügt sich gut in die umgebende Bausubstanz mit historischer Kirche und Schulhaus ein. Für das wohngesunde Klimaholzhaus wurden möglichst nachwachsende Rohstoffe verwendet. Die etwas höhere Anfangsinvestition zahlt sich über den Lebenszyklus hinweg aus.

Klein & fein

Voraussetzung: Wohnfläche maximal 125 Quadratmeter
In den vergangenen 25 Jahren hat die Wohnfläche pro Person statistisch um 25 Prozent zugelegt. Seit 1960 hat sie sich mehr als verdoppelt. Ist mehr immer besser? Die nominierten Häuser zeigen, wie viel Potential in unter 125 Quadratmetern stecken kann. Ein weiterer Vorteil: Wer kleiner baut, spart Geld. So können sich Familien und Paare in Zeiten, in denen Zinsen sowie Materialkosten hoch sind und Förderungen wegfallen, noch leisten zu bauen.

Außenansicht Haus Schneemann von Weberhaus

Gold für „Schneemann“ von Weberhaus

Reichen 80 Quadratmeter für eine vierköpfige Familie? Gold geht an das Haus, das beweist: Es reicht! Die Jury beeindruckt die Geschichte hinter dem Haus. Ursprünglich war das kleine Haus mitten in einem Naturschutzgebiet als Rückzugsort aus dem hektischen Berlin gedacht. Aus verschiedenen Gründen kündigten die Bauherren ihre Altbauwohnung und wagten den Schritt, mit den beiden Kindern in ein rund 80 Quadratmeter großes Haus zu ziehen. Damit das offen gestaltete Wochenendhaus für die Familie als Hauptwohnsitz funktionieren konnte, zogen sie im Erd- und Obergeschoss Wände für die beiden Kinderzimmer ein.

Außenansicht Haus Ästhetik 21.20.026 von Meisterstück-HAUS

Silber für „Ästhetik 21.20.026“ von Meisterstück-HAUS

Mit insgesamt 112 Quadratmeter Wohnfläche auf 1,5 Geschossen und zusätzlichem Keller mit 57 Quadratmeter Nutzfläche bietet das Fachwerkhaus mehr als ausreichend Platz für eine drei- bis vierköpfige Familie. Der Jury gefällt, dass trotz der geringen Geschossfläche von unter 60 Quadratmetern der offene Lebensraum im Erdgeschoss durch den vollverglasten Fachwerk-Giebel geräumig und lichtdurchflutet wirkt. Da es einen Keller gibt, kann die Haustechnik – und zwei weitere Räume für Hobby und Abstellmöglichkeiten – dorthin ausgelagert werden.

Außenansicht Raumwunder #1 von SchwörerHaus

Silber für „Raumwunder #1“ von SchwörerHaus

Der Name ist Programm. Das Musterhaus in Ulm zeigt, wie dank cleverer Grundrissplanung 107 Quadratmeter für eine vierköpfige Familie ausreichen. Alle notwendigen Räume sind vorhanden: Bad, drei Schlafzimmer, Büro, Gästeklo und offener Wohn-, Ess- undKochbereich. Für mehr Platz kann die Haustechnik in einen Technikanbau ausgelagert werden. Positiv bewertet die Jury zudem: Das Haus ist wohngesund.

Außenansicht Bungalow für die kleine Familie von Talbauhaus

Silber für den „Bungalow für die kleine Familie“ von Talbauhaus

Der Vorteil eines Bungalows: Er ist bis ins hohe Alter bewohnbar. Die Wohnfläche von 106 Quadratmetern verteilt sich auf vier Zimmer. Neben dem Elternschlafzimmer gibt es ein weiteres Zimmer, welches als Kinder-, Gäste- oder Arbeitszimmer genutzt werden kann. Der Jury gefällt zudem, dass das Haus mit einer Breite von 8,4 Metern für schmale Grundstücke geeignet ist.

Luxus

Voraussetzung: außergewöhnliche Architektur und hochwertig ausgestattet
Diese Kategorie fragten wir in diesem Jahr zum ersten Mal ab. Und sofort wurde sie zur beliebtesten und hatte die meisten Einreichungen. Hier suchen wir Häuser mit dem gewissen Etwas. Das kann ein Holzhaus mit einer außergewöhn lichen Architektur sein oder eine luxuriös ausgestattete Villa mit üppiger Wohnfläche und Sauna. Oder ein Haus mit umfänglichem Smart-Home-System, das den Alltag besonders komfortabel macht.

Außenansicht Haus Locke von Baufritz

Gold für Haus „Locke“ von Baufritz

Das Haus „Locke“ beeindruckt die Jury. Sei es durch die außergewöhnliche Architektur im Barn-Style oder die über 500 Quadratmeter Wohnfläche – mit allen luxuriösen und praktischen Extras wie Spielzimmer, Fitnessraum, separater Spülküche und zwei Gästezimmern. Im Außenbereich erinnert das Haus mit Outdoor-Küche, Swimmingpool, Whirlpool und Tennisplatz an ein privates Luxus-Resort. Baufritz hat für dieses Projekt mit dem britischen Architekten McLean Quinlan zusammengearbeitet. Haus „Locke“ ist in der bewährten Zimmermannstechnik des 16. Jahrhunderts gefertigt und wurde aus widerstandbeständiger Fichte und Lärche erschaffen. Weitere Pluspunkte: Das Haus ist natureplus- sowie schadstoffgeprüft und wohngesund.

Außenansicht Haus Vision 220 von Danwood Vision

Silber für „Vision 220“ von Danwood Vision

Der Jury gefallen die durchdachten Designideen des Bungalows wie das unsichtbar integrierte Wasserabflusssystem. Dachrinnen und Regenfallrohre sucht man vergebens. Auch die Anordnung von Eltern- und Kinderbereich kommt bei der Jury gut an. Eltern- und Kindertrakt sind durch einen langen, taghellen Flur getrennt. Während die Eltern ihr privates Reich mit Schlafzimmer, großer Ankleide und Luxusbad genießen, erfreut sich der Nachwuchs an einem eigenen Ankleideraum, der die beiden Kinderzimmer verbindet. Ein Kinderbad gibt es selbstverständlich auch. Positiv bewertet die Jury zudem die energieeffiziente und smarte Haustechnik mit Photovoltaik-Anlage, Erdwärmepumpe und Smart-Home-System im 220 Quadratmeter großen Bungalow.

Außenansicht Vitalhaus Fabienne von Regnauer Hausbau

Silber für „Vitalhaus Fabienne“ von Regnauer Hausbau

Ein luxuriöses Haus braucht ein passendes Grundstück. Daher bewertete die Jury positiv, wie der Silber-Gewinner die Gegebenheiten des Grundstücks und die Bedürfnisse der Bauherren miteinander in Einklang bringt. Das „Vitalhaus Fabienne“ ist wunderschön gelegen und umsäumt von einem alten Baumbestand auf einer Anhöhe unweit des Genfer Sees. Der Jury gefällt, wie weitläufige Terrassen und umlaufende Balkone die umliegende Natur ins Haus holen und der langgestreckte Baukörper in allen Räumen attraktive Fenster- und Lichtsituationen im 201 Quadratmeter großen Haus schafft.

Außenansicht Design 253 Seeblick von Frammelsberger

Silber für „Design 253 Seeblick“ von Frammelsberger

Die Außenwand sticht mit den dunklen, matten Fassadenplatten ins Auge. Diese mutige Entscheidung honoriert die Jury. Der Innenbereich mit 253 Quadratmetern macht der Kategorie „Luxus“ alle Ehre. Das Haus wartet mit einem Innenschwimmbad, Fahrstuhl, Weinkeller, Fitnessraum, Sauna und einer Wendeltreppe aus Eichenholz auf. Die Jury überzeugt nicht zuletzt die 54 Quadratmeter große Terrasse mit Seeblick.

Innovation

Voraussetzung: innovativer Ansatz
Auch diese Kategorie haben wir zum ersten Mal abgefragt – und dabei die Anforderungen bewusst offen gelassen. Was ist innovativ? Die Gewinner gehen den nächsten Schritt in die Zukunft. Sie stellen neue Bauweisen und Wohnkonzepte vor oder verbauen zukunftsweisende Haustechnik.

Außenansicht Dahoam to go von Sonnleitner

Gold für „Dahoam to go“ von Sonnleitner

Auch wenn es der Jury Probleme bereitet, den Namen richtig auszusprechen: Das „Dahoam to go“ überzeugt. Die Jury würdigt, dass der Gewinner damit den Weg in Richtung Zukunft geht. Denn: Modulbauten werden immer wichtiger. Der Gewinner zeigt mit einer Wohnfläche von 106 Quadratmetern, wie flexibel und kreativ ein Modulhaus gestaltet werden kann. Es setzt sich aus vier Einzelmodulen zusammen und wird von großzügigen Terrassen- und Balkonflächen mit freistehendem Glasgeländer ergänzt. Ob Grundriss, Ausstattung oder Energiemanagement: Der Gold-Gewinner bietet ein intelligentes und nachhaltiges Gesamtkonzept, das genügend Fläche zum Leben und gleichzeitig ausreichend Stauraum bietet.

Außenansicht Next 145 von Danwood Next

Silber für „Next 145“ von Danwood Next

Auch dieser Silber-Gewinner setzt auf Module. Das Musterhaus „Next 145“ in Fellbach wird in komplett ausgestatteten Modulen – auf Wunsch mit Küche – geliefert, die auf der Baustelle montiert und inklusive technischen Installationen verbunden werden. Dach drauf, und schon können die Bauherren nach spätestens drei Wochen ins schlüsselfertige Haus einziehen. Der Jury gefällt zudem, dass sämtliche Technik in das Smart-Home-System eingebunden und per App gesteuert werden kann. Ebenfalls innovativ sind die gläsernen Wände – extrabreite Fenster, die vom Fußboden bis zur Decke reichen.

Außenansicht Haus Claron 3.1790_I von Kampa

Silber für „Claron 3.1790_I“ von Kampa

Der Technikraum ist mit Heizungsanlage und Lüftungsgerät oft der unattraktivste Raum im ganzen Haus. Wie sich das ändern kann, zeigt der Silber-Gewinner. In „Claron“ ist die nahezu unsichtbare Energie- und Klimatechnik „Viessmann Invisible“ verbaut. Sie macht Schluss mit großen Geräten, sichtbaren Installationen und Leitungen – und macht damit den Technikraum überflüssig. Die Technik-Lösung lässt sich elegant in Garderobe, Fitnessraum oder ins Gäste-WC integrieren und ermöglicht eine neue Raumaufteilung. Die Jury belohnt den Mut, neuer Technik gegenüber aufgeschlossen zu sein und diese im Musterhaus einzubauen.

Außenansicht Flyingspace Garagenaufstockung von SchwörerHaus

Silber für die „Flyingspace Garagenaufstockung“ von SchwörerHaus

Nachverdichtung ist eine Bauaufgabe der Zukunft. Die Jury würdigt mit Silber eine Garagenaufstockung mit Vorbild-Funktion. Die „Flying Spaces“ zeigen, wie über einer Garagenanlage in Reutlingen attraktiver Wohnraum entsteht. Die vier Module bilden eigenständige Wohneinheiten für Singlehaushalte mit je 2,5 Zimmern.

Effizienz

Voraussetzung: Effizienzhaus-Standard 40, das Haus verbraucht wenig Energie und/oder erzeugt Energie selbst
Bauherren, die (fast) autark leben, haben gut lachen. In dieser Kategorie liegt der Fokus auf Häusern, die so wenig Energie wie möglich verbrauchen. Das klappt mit hochwärmegedämmten Häusern und effi zienten Heizungsanlagen. Besonders effi zient sind Häuser, die ihren Strom selbst erzeugen, nutzen und speichern können. Bei Plusenergiehäusern entsteht sogar ein Energieüberschuss.

Außenansicht Haus Montego von Rensch-Haus

Gold für „Montego“ von Rensch-Haus

Der Jury gefällt, dass das Haus „Montego“ trotz einer Größe von 319 Quadratmetern kompakt ist, und damit effizient. Im Haus ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung verbaut. Die Wärmerückgewinnung sorgt dafür, dass Lüften überflüssig wird und die Familie viel Energie beim Heizen spart. Die Photovoltaik-Anlage produziert eigenen Sonnenstrom. Auch der Grundriss überzeugt. Er bietet der Familie alles, was sie braucht – so gibt es bis zu vier Kinderzimmer und ausreichend Abstellraum. Die Jury bewertet zudem positiv, dass ein Effizienzhaus nicht auf luxuriöse Details verzichten muss. So gibt es eine Sauna und mehrere Panorama-Sitzfenster. Die wichtigsten Räume sind allesamt Richtung Garten ausgerichtet und mit großzügigen Glaselementen versehen. Diese sorgen für viel Tageslicht und beste Aussicht.

Außenansicht Haus Erhardt von Baumeister-Haus

Silber für „Erhardt“ von Baumeister-Haus

Das Massivhaus mit extravaganter Fassade aus Zementfaserplatten fällt ins Auge. Es sind jedoch die inneren Werte, die die Jury überzeugen. Das Effizienzhaus 40 Plus verfügt über eine Photovoltaik-Anlage mit 8,6 kW/p und passendem Akkuspeicher. Ein Strommanagement sorgt dafür, dass die Energie ideal verteilt wird. Erst bekommen die Verbraucher „Saft“, danach der Akku, und erst dann wird der selbst erzeugte Strom ins Netz gespeist. Dank der Wallbox fährt die Familie mit Sonnenstrom. Die Sonne versorgt auch die Wärmepumpe mit Strom, die im Sommer die 226 Quadratmeter Wohnfläche kühlen kann.

Außenansicht Artis 350 von FingerHaus

Silber für „Artis 350“ von FingerHaus

Der Jury gefällt, dass das Musterhaus in Würzburg auf regenerative Technik setzt. Beheizt werden die 179 Quadratmeter mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe. Für frische Luft sorgt eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Gebäudehülle ist gut gedämmt und garantiert einen geringen Heizenergiebedarf. Einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des Gebäudestandards Effizienzhaus 40 leistet die Photovoltaik-Anlage, die auf dem Dach eigenen Strom produziert. Überschüsse werden in der Batterie gespeichert. Das Musterhaus zeigt, dass sich Komfort und Effizienz ergänzen: Beleuchtung, Heizung und Verschattung werden durch ein KNX-Gebäudeautomationssystem gesteuert. Es verhindert, dass Licht oder Heizung ungenutzt angeschaltet bleiben.

Außenansicht Hilzendegen von Living Haus

Silber für „Hilzendegen“ von Living Haus

Der Silber-Gewinner bietet auf 181 Quadratmetern einen bewährten Grundriss für Familien. Die Haustechnik sorgt dafür, dass das Haus den Effizienzhausstandard 40 Plus erreicht. Es ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe mit kontrollierter Wohnraumlüftung verbaut. Die Photovoltaik-Anlage erzeugt Energie für die Haustechnik, die auch kühlen kann. Heizung, Licht, Verschattung und zum Teil Audio werden smart gesteuert. Auch der Grundriss riss ist effizient: Kurze Erschließungswege ermöglichen wenig Verkehrsfläche und maximale Wohnraumnutzung.

Leserhaus

Ihre Wahl
Wie schon in den vergangenen Jahren waren Sie gefragt. 4.137 Leser wählten aus allen 60 nominierten Häusern ihre Favoriten, ohne an Kategorien gebunden zu sein.

Außenansicht Vitalhaus „Kempten“ von Regnauer Hausbau

Gold für das Vitalhaus „Kempten“ von Regnauer Hausbau

Das Haus – das bereits Silber in der Kategorie „Familie“ gewinnt – bekommt von unseren Lesern die meisten Stimmen. Was sie am meisten überzeugt hat? Vielleicht war es die Einliegerwohnung in der Hanglage. Aktuell sind dort die zwei größeren Kinder untergebracht. Später kann die Wohnung problemlos vermietet werden. Oder waren es die hochwertigen Details wie das durchgängige Parkett im Erdgeschoss, die Übereck-Verglasung und der Schwedenofen? V schoss, Vielleicht fand die Autarkie, die das Haus im Allgäu bietet, große Fans. Mit Photovoltaik-Anlage und Speicher versorgt es sogar das E-Auto mit Strom. Gold von unseren Lesern für ein überzeugendes Rundumpaket!

Außenansicht Haus Neumann von Baufritz

Silber für „Neumann“ von Baufritz

Doppelt Silber für Haus „Neumann“. Der Ökologie-Silber-Gewinner überzeugt Jury und Leser. Ziel der Bauherren war es, einen Rückzugsort zu schaffen, der sich nach „Zuhause“ anfühlt. Das fühlten auch die Leser und stimmten für das Haus ab, das mit Bibliothek, privatem Yoga- und Fitnessraum und Biolicht-Konzept punktet.

Außenansicht Haus Haga von GUSSEK HAUS

Silber für „Haga“ von GUSSEK HAUS

Auch dieses Haus wird doppelt ausgezeichnet. Silber gab es bereits von der Jury in der Kategorie „Familie“. Das kinderfreundliche Familienhaus mit Klinker-Fassade ist idyllisch inmitten eines großen Gartens platziert. Der offene Wohn-, Ess- und Kochbereich erstreckt sich über die gesamte Hausbreite. So kann die Familie den Blick in den Garten genießen. Hier möchte man gern wohnen!

Außenansicht Dahoam to go von Sonnleitner

Silber für „Dahoam to go“ von Sonnleitner

Einmal Gold, einmal Silber. Der Gold-Gewinner in der Kategorie „Innovation“ kommt mit seinem großzügig arrangierten Wohn-Essbereich, der matt schwarzen Küche und dem Sitzfenster auch bei unseren Lesern gut an. Kein Wunder – Tiny Houses sind im Trend. Das lichtdurchflutete Modulhaus kann am Stammsitz des Herstellers in Ortenburg besichtigt werden.

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Monika Läufle

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