Die Gewinner – Haus des Jahres 2026

60 Finalisten, 7 Kategorien – welches wird unser Haus des Jahres? Eine Fachjury und Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben entschieden.

14.01.2026
Jurysitzung zur Wahl Haus des Jahres 2026
Haus des Jahres 2025 – Die Entscheidung ist gefallen!

Es ist wieder Haus-des-Jahres-Wahl! Wie jedes Jahr wühlte sich die vierköpfige Fachjury stundenlang durch sechs Kategorien und 60 nominierte Häuser. Die Finalisten wurden streng überprüft. Entsprechen sie den Anforderungen der Kategorien? Ist der Grundriss logisch aufgebaut? Verschwendet er zu viel Platz? Welche Details sind mehr Show als Nutzen? Ist das Haus ästhetisch ansprechend? Denn: Unabhängig von der Kategorie mussten die Gewinner auch optisch überzeugen. In jeder Kategorie kürte die Jury einen Gold- und drei Silbergewinner – natürlich ohne zu wissen, welches Gebäude von welchem Hersteller stammt. Welche Häuser gewonnen haben, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Ihre Wahl

Mit Spannung erwarten wir – und auch die Haushersteller – jedes Jahr das Ergebnis der Leserhaus-Wahl. Denn natürlich durften auch Sie wieder abstimmen. 4.307 Teilnehmer gaben ihre Stimme ab. Überraschend: Unter den Leserhaus-Gewinnern waren – wie bereits im letzten Jahr – zwei Häuser, die die Jury nicht auf dem Schirm hatte.

Familie

Die Bedürfnisse von Familien sind so vielfältig wie der Alltag. Dem muss ein Haus sich anpassen. Ein Grundriss sollte kurze Laufwege, praktische Stauflächen, gemütliche Gemeinschaftszonen und Rückzugsorte ermöglichen. Ein separates Kinderbad hilft, den morgendlichen Stau zu entzerren.

Außenansicht Concept 5 von Kampa

Gold für Haus „Concept 5“ von KAMPA

Zeitgenössische Architektur, freischwingende Überdachung, Holzverschalung – das 161 Quadratmeter große Haus ist ein echter Blickfang! Zugleich besinnt es sich auf das, was es sein soll: ein Familienhaus, das klar strukturiert ist und alles bietet, was sich Eltern und Kinder wünschen. Es gibt ein separates Kinderbad, einen Elterntrakt mit Ankleide, Schlafzimmer und Bad, einen großen Hauswirtschaftsraum und ein wandlungsfähiges Gästezimmer im Erdgeschoss, das flexibel ebenso als Home-Office oder drittes Kinderzimmer dienen kann. Die Haustechnik sorgt dafür, dass sich die Familie zu jeder Jahreszeit wohl fühlt. Die Wärmepumpe bietet eine Kühlfunktion, die Wohnraumlüftung sorgt für immer frische Luft. Und weil das Geld besser in Familienurlauben als in teure Heizkosten investiert ist, braucht das Haus dank PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmerückgewinnung und Energiemanagement nur wenig Energie im Betrieb. Lob gibt es von der Jury zudem für die vorgeschlagene Gartengestaltung – schließlich träumen viele Familien von einem großen Garten.

Außenansicht Haus Dettmer von Baumeister-Haus

Silber für Haus „Dettmer“ von BAUMEISTER-HAUS

Der Silbergewinner überrascht: Die Eltern schlafen unten. Für sie ist im Erdgeschoss ein eigener Trakt mit Ankleide und Bad vorgesehen. So bleibt im Obergeschoss des 185 Quadratmeter großen Hauses Platz für drei Kinderzimmer, die mit jeweils rund 20 Quadratmetern wahrlich geräumig sind. Vorbildlich sind zudem die Stauraum-Lösungen. Allein im Erdgeschoss gibt es zwei Abstellkammern, im Obergeschoss dient eine knapp acht Quadratmeter große Ankleide als Kleiderkammer. Zudem bietet der Keller Staufläche. Das Urteil der Jury: Ein Familienhaus, wie es im Buche steht.

Außenansicht Haus Ammersee von Sonnleitner

Silber für Haus „Ammersse“ von Sonnleitner

Der Jury imponiert, dass der Massivholzbau gerade mal 7,40 Meter schmal ist und trotzdem geräumige 209 Quadratmeter Wohnfläche bietet. Es gibt drei Kinderzimmer, einen Keller mit mehreren Hobby- und Stauräumen sowie ein Badezimmer pro Etage. Bei schönem Wetter lockt der naturnahe Garten mit 30 Quadratmeter großer Lärchenholz-Terrasse. Das Fazit der Jury: Hier fühlt sich die Familie einfach wohl!

Außenansicht Haus Balance von WeberHaus

Silber für Haus „Balance“ von WeberHaus

Dieses 258 Quadratmeter große Haus zeigt, wie sich ein Grundriss flexibel an die wandelnden Bedürfnisse einer Familie anpasst. Das Elternschlafzimmer liegt im Erdgeschoss. Der Nachwuchs schläft derzeit direkt daneben, da Kleinkinder nah bei den Eltern sein möchten. Später zieht der Nachwuchs in die bereits vorbereiteten Zimmer im Dachgeschoss. Mit dem frei gewordenen Raum wollen die Eltern ihre Ankleide vergrößern. Weitere Highlights: Sauna, Smart-Home-System und Spielzimmer mit Klettergerüst. Lob gibt es von der Jury zudem für die Einliegerwohnung: Damit hat die Familie die Hanglage gut ausgenutzt.

Klein & fein

Ist mehr immer besser? Seit 1960 hat sich die Wohnfläche pro Person statistisch mehr als verdoppelt. Unsere Gewinner zeigen, wie viel Potenzial in kleinen Häusern steckt. Nachahmen ist deutlich erwünscht!

Außenansicht Haus Moser von SchwörerHaus

Gold für Haus „Moser“ von SchwörerHaus

Ein Haus mit zwei Kinderzimmern auf nur 111 Quadratmetern? Dank durchdachtem Grundriss fühlt sich das Haus größer an, als es ist. Das belohnt die Jury mit Gold. Das Haus zeigt, dass sich der Hausbau-Traum selbst mit kleinerem Budget verwirklichen lässt. Schließlich sparen die Bauherren mit jedem nicht benötigten Quadratmeter. Bei dem Gewinner handelt es sich zudem um ein Aktionshaus. Dabei sind Außenabmessung und Grundriss fix, so kann der Hersteller die Häuser schneller fertigen und sie günstiger anbieten. Haus „Moser“ zeigt, dass ein Aktionshaus trotzdem individuell gestaltet werden kann und eine ernst zu nehmende Option für Bauherren bietet. Der Jury gefällt zudem: Die Baumaterialien sind schadstoffgeprüft, das Holz kommt aus der Region.

Bungalow Holiday 49 L-2 von Danwood Next

Silber für den Bungalow „Holiday 49 L2“ von Danwood Next

Wie der Name sagt, handelt es sich beim Silber-Gewinner mit seinen 49 Quadratmetern eigentlich um ein Wochenendhaus. Mit zwei Schlafzimmern, einem geräumigen Wohnraum und dem praktischen Abstellraum könnten Paare und sogar kleine Familien dort dauerhaft wohnen. Die Panoramafenster peppen den Bungalow auf. Das gefällt der Jury ebenso wie der günstige Preis: Schlüsselfertig kostet das Häuschen 109.800 Euro.

Außenansicht Mondholzhaus am See von Holzius

Silber für das „Mondholzhaus am See“ von Holzius

Direkt am Seeufer, eingebettet in grüner Kulisse, steht der Silber-Gewinner. Ein Gastronomen-Ehepaar hat diesen 67 Quadratmeter großen Rückzugsort geschaffen, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen. Die Jury bewertet positiv, dass viele individuelle Wünsche umgesetzt werden konnten. Der Grundriss ist perfekt auf das Paar zugeschnitten. Die Fassade aus karbonisiertem Holz – eine traditionelle japanische Technik – schützt das Holz auf natürliche Weise und macht optisch was her. Zudem war den Bauherren wichtig, dass für das leimfreie Massivholz-Haus Mondholz verwendet wird – dieses wird unter Berücksichtigung des Mondkalenders geschlagen.

Außenansicht Bungalow Option von WeberHaus

Silber für den Bungalow „Option“ von WeberHaus

Der Bungalow begeistert die Jury mit seinem außergewöhnlich kompakten und schlichten Grundriss. Er verzichtet auf sämtliche Verkehrswege und bietet damit auf nur 53 Quadratmetern einem Paar alles, was es braucht. Diele, Küche, Essbereich und Wohnzimmer gehen nahtlos ineinander über. Schlafzimmer und Bad sind dezent durch eine Schiebetür abgetrennt. Silber für den Bungalow, der beweist: Weniger ist mehr!

Zwei & mehr

Häuser mit mehreren Wohneinheiten sind wieder im Trend. Daher prämieren wir die besten Häuser mit zwei oder mehr Wohneinheiten – egal ob Einliegerwohnung, Mehrfamilien- oder Mehrgenerationenhaus.

Außenansicht Haus Häberle von Baufritz

Gold für Haus „Häberle“ von Baufritz

Die Villa der Familie Häberle im Unterallgäu war in die Jahre gekommen. Die knapp 80-jährige Hausherrin bewohnte das Haus mit den vielen Treppen und Schwellen nach dem Tod ihres Mannes allein. Was tun mit so einem riesigen Haus? Renovieren war keine Option, eine Teilung nicht möglich. Die Lösung: Frau Häberle riss das Haus ab und baute ein 891 Quadratmeter großes Mehrfamilienhaus. Die Bauherrin und ihre beiden Söhne wurden jeweils Eigentümer einer Wohnung. Die übrigen Wohnungen werden verkauft. So entstanden aus einer baufälligen Villa zehn wohngesunde Wohnungen – genau solche Projekte braucht es, um dem Wohnungsmangel entgegenzuwirken! Deshalb verleiht die Jury diesem Bauprojekt mit Vorbild-Charakter Gold.

Außenansicht Traunstein von Chiemgauer Holzhaus

Silber für „Traunstein“ von Chiemgauer Holzhaus

Mit einer Gesamtwohnfläche von 426 Quadratmetern bietet das Gebäude Platz für sechs Wohnungen. Die Außenwände sind aus leim- und metallfreiem Massivholz, die Naturwand-Oberflächen aus Sichtholz. Damit hebt sich das Gebäude – auch optisch – vom typischen Mehrfamilienhaus-„Einheitsbrei“ ab. Der Jury gefällt zudem, dass die kompakte Form wenig Fläche vergeudet. Die Mieter freuen sich über das QNG-Nachhaltigkeitssiegel. Es bescheinigt, dass beim Bau stark auf Nachhaltigkeit und Wohngesundheit geachtet wurde und in Zukunft nur wenig Betriebskosten anfallen. All das findet die Jury vorbildlich und verleiht Haus „Traunstein“ Silber.

Außenansicht Doppelhaus Duo 258 von FingerHaus

Silber für das Doppelhaus „Duo 258“ von FingerHaus

Annika und Andreas Bruder haben – gemeinsam mit Annikas Mutter – ein Doppelhaus gebaut. Die 169 Quadratmeter große Haushälfte beweist, dass sie ebenso familienfreundlich ist wie ein freistehendes Haus. Es gibt u.a. drei Kinderzimmer, eine Ankleide für die Eltern, eine große Speisekammer und ein Gästezimmer als Raumreserve. Technisch ist das Haus mit Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Smart-Home-System ebenfalls bestens ausgestattet. Für die Privatsphäre sind die Eingänge durch einen Erker optisch klar getrennt. Das Urteil der Jury: Schön gelöst!

Außenansicht Haus Gartenheim von Holzius

Silber für das Haus „Gartenheim“ von Holzius

Dieses Zweifamilienhaus mag nicht jedermanns Geschmack treffen. Unbestreitbar ist: Das Haus aus leimfreiem Massivholz wirkt alles andere als von der Stange – und zeigt damit, dass Vollholzhaus-Hersteller ungewöhnliche Konzepte umsetzen können. Die erste Wohnung befindet sich im barrierearmen Erdgeschoss, die zweite liegt unter dem markanten Schindeldach. Im Erdgeschoss schützen motorisierte Holzlamellen die Privatsphäre im historischen Ortszentrum. Im Dachgeschoss verzichtete der Architekt aus diesem Grund auf Dachfenster. Stattdessen lassen die zum Patio zeigenden Glasfronten viel Licht hinein.

Ökologie

Ressourcenschonende, nachwachsende und lokale Baustoffe machen Häuser ökologisch. Zudem sollte es möglichst wenig Energie verursachen, die Baustoffe herzustellen und zu verarbeiten. Besonders nachhaltig sind Baumaterialien, die am Ende der Lebenszeit des Hauses für einen Neubau wiederverwendet werden. Sind die Materialien schadstoffarm? Eine ökologische Bauweise geht oft Hand-in-Hand mit der Wohngesundheit.

Außenansicht Holzhaus Weinbergblick von Frammelsberger

Gold für Haus „Weinbergblick“ von Frammelsberger Holzhaus

Der Name ist Programm. Der 200 Quadratmeter große Gold-Gewinner fügt sich harmonisch in die Weinberge ein. Ebenso lobt die Jury den ansprechenden Grundriss. Es gibt keine klassischen Stockwerke, stattdessen sind die Ebenen versetzt angeordnet. Natürlich erfüllt das Haus die Anforderungen, die man von einem Goldgewinner in dieser Kategorie erwartet. Für das Fertighaus wurde Holz ressourcenschonend verarbeitet. Die Holzfassade besteht aus Lärchenholz, die sichtbaren Holzbalkendecken aus Fichten- und Tannenholz. Ökowände minimieren die Wärmeverluste und reduzieren den Energieverbrauch erheblich. Die wenige notwendige Wärme stellt eine Luft-Wasser-Wämpepumpe nachhaltig bereit.

Außenansicht Haus Rosenheim von Chiemgauer Holzhaus

Silber für Haus „Rosenheim“ von Chiemgauer Holzhaus

Die Jury lobt, dass das Gebäude ganzheitlich und baubiologisch durchdacht ist. Die Außenwände bestehen aus leimund metallfreiem Massivholz. Ein Smart-Home-System regelt und optimiert Abläufe wie PV, Heizung, Beleuchtung oder Lüftung. Damit elektrische und magnetische Wechselfelder reduziert werden, ist sämtliche Beleuchtung auf 12V Gleichstrom ausgelegt. Die Elektroleitungen sind in geschirmten Leitungen verlegt und in „Nicht-Ruhezonen“ gesammelt. Der Jury gefällt zudem, dass im Kinderzimmer an den Außenwänden Lehmputz auf Schilfrohrmatten als ökologischer Putzträger angebracht ist.

Außenansicht Blockhaus Nova Scotia von LéonWood

Silber für das Blockhaus „Nova Scotia“ von Léonwood

Die Jury ist überzeugt: Es gibt kein besseres Baumaterial als Holz. Deshalb verleiht sie diesem 170 Quadratmeter großen Blockhaus Silber. Die Doppelwand besteht aus je 68 Millimeter dicken Fichtenbohlen. Zwischen die zwei massiven Holzwände wurde Korkgranulat als zusätzliche Dämmung gefüllt. Die Jury beeindruckt zudem das unkonventionelle Design und der offene Baukörper. Durch die überdimensionale Glasfassade wird das Blockhaus mit Licht geflutet.

Außenansichtfrei Haus Falkensee von Regnauer

Silber für Haus „Falkensee“ von Regnauer

Silber gibt es für das Haus, das alpinen Charme nach Potsdam bringt. Der sehr individuelle Entwurf ist mit dem QNG-Siegel ausgezeichnet. Das „Qualitätssiegel für Nachhaltiges Bauen“ bescheinigt dem 134 Quadratmeter großen Haus, dass es besonders wohngesund, ökologisch und ökonomisch ist. Lob gibt es auch für die Bauherren. Diese nutzen Vintage-Möbel – wie eine Hofbräuhaus-Bar – und zeigen damit, wie sich Möbel lange nutzen lassen und dadurch Ressourcen geschont werden.

Energiesparen

In dieser Kategorie liegt der Fokus auf Häusern, die so wenig Energie wie möglich verbrauchen. Das klappt mit hochwärmegedämmten Wänden und effizienten Heizungsanlagen. Noch effizienter sind Häuser, die ihren Strom selbst erzeugen, nutzen und speichern können. Bei Plusenergiehäusern entsteht sogar ein Energieüberschuss.

Außenansicht Haus Walmdach 180 von LUXHAUS

Gold für Haus „Walmdach 180“ von LUXHAUS

Als KfW 40 Plus-Haus verbraucht der Gold-Gewinner nachweislich wenig Energie. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist innen aufgestellt, die Komfortlüftung integriert. Die Jury verleiht diesem 180 Quadratmeter großen Haus Gold, da es beweist, dass Komfort und Energiesparen sich nicht ausschließen. Auch abseits der Energieeffizienz weiß das Architektenhaus zu überzeugen. Zum Beispiel mit diesem spannenden Grundrisskniff: Die zwei Kinderzimmer inklusive Kinderbad wandern ins Erdgeschoss in den zurückgesetzten Anbau. Das ermöglicht einen abgeschlossenen Kinderbereich und maximale Privatsphäre. Im Obergeschoss gibt es zwei separate Büros, die es beiden Elternteilen ermöglichen, flexibel im Home-Office zu arbeiten. Und natürlich ein Elternschlafzimmer mit Ankleide, Badezimmer und Sauna.

Außenansicht Haus „Select V“ von Favorit Massivhaus

Silber für „Select V“ von Favorit Massivhaus

Bereits der Blick auf das Dach zeigt: Das 157 Quadratmeter große Plusenergiehaus gewinnt umweltfreundlich Energie. Die Photovoltaik-Anlage senkt die Energiekosten deutlich und reduziert den CO2-Ausstoß. Auch die Luft-Wasser-Wärmepumpe und die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung tragen dazu bei, dass nur wenig Betriebskosten anfallen. Ein Smart-Home-System von Bosch verhindert, dass die Lampen unnötig brennen. Zudem fährt die smarte Zentrale die Rollläden automatisch hoch, damit durch die großen Fenster maximal Licht einfallen kann und die Heizung entlastet wird.

Außenansicht Urbanlife von Fertighaus WEISS

Silber für „Urbanlife“ von Fertighaus WEISS

Die Jury lobt, wie kompakt und zugleich großzügig das 164 Quadratmeter große Musterhaus ist. Es nutzt die Fläche dank Vollgeschossen und nahezu quadratischem Grundriss optimal aus – auch das spart Energie. Als Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel ist das Musterhaus nachweislich besonders ökonomisch. Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Kühlfunktion, PV-Anlage mit Batteriespeicher, LED-Beleuchtung und Smart-Home-System helfen, Energie zu sparen. Letzteres steuert und optimiert Beleuchtung sowie Temperatur und verschattet das Haus automatisch.

Außenansicht Bestandsanbau von Meisterstück-HAUS

Silber für den „Bestandsbau“ von Meisterstück-HAUS

Aufgrund der Bauvorschriften konnte die Familie kein freistehendes Gebäude realisieren. Daher „dockte“ die Familie ihr zweigeschossiges Haus an ein bestehendes Gebäude an. Die Jury belohnt den 153 Quadratmeter großen Anbau mit Silber, da er zeigt, wie für herausfordernde Ausgangslagen sinnvolle Lösungen gefunden werden können. Für maximale Energieeffizienz sorgen Luft-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher und eine automatisierte Verschattung. Praktisch: Die Wärmepumpe braucht keine Außeneinheit.

Luxus

In dieser Kategorie prämieren wir Häuser mit dem gewissen Etwas. Das kann ein Holzhaus mit einer außergewöhnlichen Architektur, eine luxuriös ausgestattete Villa mit üppiger Wohnfläche und Sauna oder ein Smart Home sein, das den Alltag besonders komfortabel macht.

Außenansicht Haus Long von Baufritz

Gold für Haus „Long“ von Baufritz

Egal wohin man blickt: Dieses 464 Quadratmeter große Haus bietet Luxus pur. Man entdeckt zum Beispiel einen Kunstraum, eine Nebenküche und einen eigenen Weinraum. Beeindruckend ist, dass jedes der sechs Gästezimmer über ein eigenes Bad verfügt. Auch die Architektur ist einzigartig. Das Ensemble besteht aus drei übereinander gestapelten Volumen, von denen jedes ein anderes Aussehen hat. Großer Fokus lag auf der Wohngesundheit. Die Baumaterialien sind schadstoffgeprüft, die Leitungen abgeschirmt, Türen, Farben sowie Bodenbeläge baubiologisch einwandfrei. Die Jury zeichnet dieses außergewöhnliche Haus – das trotzdem nicht protzig wirkt – mit Gold aus.

Außenansicht Concept-M von Bien-Zenker

Silber für Haus „Concept M“ von Bien-Zenker

Wahrlich herrschaftlich zeigt sich der 242 Quadratmeter große Silber-Gewinner. Der Jury gefällt die zurückspringende Fassade, die dem Gebäude seine Schwere nimmt. Ob Fenster, Balkon oder Dachterrasse: In der Villa darf alles üppiger sein. In der oberen Etage steht den Eltern ein luxuriöses Raumensemble aus Schlafzimmer, geräumiger Ankleide, Wellnessbad und Sauna zur Verfügung.

Außenansicht Haus Pudellek von Fertighaus WEISS

Silber für Haus „Pudellek“ von Fertighaus WEISS

Der Jury gefällt, dass dieser Entwurf abgeschottetes Wohnen in der Stadt ermöglicht. Das 188 Quadratmeter große Haus präsentiert sich zur Straße hin geradlinig und aufgeräumt. Auf der Gartenseite zeigt sich hingegen eine spektakuläre Hausansicht mit riesigen Fensterfronten, schicker Terrasse und Pool. Architektonisch spannend: Das Obergeschoss scheint auf dem unteren Baukörper zu schweben.

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Silber für Haus „Concept 8“ von KAMPA

Auch wenn es „Miami Vice“-Vibes ausstrahlt: Dieses 232 Quadratmeter große, mondäne Haus zeigt, dass Luxus durchaus Familiensache ist. Lob gibt es daher von der Jury für den durchdachten Grundriss und das große Platzangebot für Familien. Viele Details machen den Alltag einfacher: Das Kinderbad entzerrt die morgendliche Rushhour, ein Abstellraum verbindet die Garage mit der Diele, eine Speisekammer neben der Küche sorgt für Ordnung, ein Gästezimmer dient als Raumreserve. Und die Eltern freuen sich über eine Ankleide und ein luxuriöses Wellnessbad mit freistehender Badewanne.

Leserhaus

Wie schon in den vergangenen Jahren wollten wir wissen: Welches Haus gefällt Ihnen am besten? 4.307 Leser wählten aus allen 60 nominierten Häusern ihre Favoriten, ohne an Kategorien gebunden zu sein. Die Überraschung: Zwei Ihrer Favoriten schafften es bei der Jury nicht unter die Gewinner.

Außenansicht Concept 5 von KAMPA

Gold für „Concept 5“ von KAMPA

Das Haus „Concept 5“ sahnt ab! Von der Jury wurde es bereits in der Kategorie Familie mit Gold ausgezeichnet. Auch bei Ihnen, liebe Leser, kommt es richtig gut an und Sie gaben dem Entwurf die meisten Stimmen. Ob es an den Holz- und Fassadenelementen liegt, die dem Haus die warme Ausstrahlung verleihen? Oder an der freischwingenden Überdachung, die für eine markante Note sorgt? An der großzügigen Glasfront im Erdgeschoss, die für lichtdurchflutete Räume sorgt? Bestimmt ist es die Summe aus all diesen Details, die für einen harmonischen und eindrucksvollen Entwurf sorgen. Klar, wohnlich, durchdacht – es ist ein Familienhaus zum Wohlfühlen!

Außenansicht Vision 154 von Danwood Vision

Silber für „Vision 154“ von Danwood Vision

Drei Meter hohe Räume, eine 2,50 Meter hohe Panorama-Fensterfront – der Bungalow überzeugte unsere Leser mit seinem minimalistischen und zugleich luxuriösen Konzept. Obwohl in ländlicher Idylle eingebettet, ist das Haus technisch in der Moderne angesiedelt. Wärmepumpe und Kühlfunktion sowie zentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung arbeiten regenerativ. Der Strom wird auf dem eigenen Dach produziert und mittels Batterie gespeichert. Smarte Haustechnik sorgt für minimalen Energieverbrauch, Sicherheit und Komfort.

Außenansicht Blockhaus Nova Scotia von LéonWood

Silber für „Nova Scotia“ von Léonwood

Der Silbergewinner der Kategorie Ökologie ergattert auch bei unseren Lesern Silber. Uns wundert nicht, dass das Massivholzhaus bei unseren Lesern so gut ankommt. Immerhin zeigt es mit seiner unkonventionellen Architektur, dass ein Blockhaus alles andere als verstaubt ist. Am auffälligsten ist die Zweiteilung: Mittig im Haus sitzt senkrecht eine einfache, massive Bohlenwand aus Fichtenholz. Von dort aus gehen zu beiden Seiten die versetzt angeordneten Dachflächen ab. Dass das Haus zudem für eine gesunde Wohnumgebung sorgt, kam ebenfalls gut an.

Außenansicht Future Cube R C 79 von RENSCH-HAUS

Silber für „Future Cube R C 79“ von RENSCH-HAUS

Tiny Häuser liegen nach wie vor im Trend. So schafft es der 79 Quadratmeter große Entwurf mit Wohnbereich, Schlafzimmer, Ankleide, Home-Office und Bad auf das Sieger-Treppchen. Weiterer Pluspunkt: Die Module können individuell erweitert werden. Ob als Büro, Einfamilienhaus oder Ferienhaus – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Das Holz stammt aus zertifizierten Wäldern und wird unter strengen Qualitätskontrollen verarbeitet. Dies garantiert eine lange Lebensdauer und ein gesundes Wohnklima.

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Monika Läufle

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