Keller oder Bodenplatte – Mit Fundamentplatte oder Keller bauen?

Keller oder Bodenplatte? Egal, ob Sie ein Fertighaus oder Massivhaus bauen, ohne ein sicheres Fundament geht es nicht. Oft entschließen sich Bauherren zum Hausbau mit einer Bodenplatte statt mit einem Keller, weil sie Kosten sparen möchten. Doch ist die Entscheidung zwischen Keller oder Bodenplatte, wie kühle Rechner behaupten, nur eine reine Frage der Baukosten? Lesen Sie jetzt alles Wissenswerte zum Thema Keller oder Bodenplatte.

07.02.2024
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Glatthaar Fertigkeller: Keller oder Bodenplatte?
Egal, ob Massivhaus oder Fertighaus: Ohne sicheres Fundament ist kein Hausbau möglich! Ein Keller, egal, ob nun traditionell gemauert oder als Fertigkeller (im Bild), bietet ein sicheres Fundament und Wohnraum zugleich. Eine preisgünstige Alternative zum Keller ist die Bodenplatte. Foto: Glatthaar Keller| Zur Fotostrecke

Zusammenfassung:

  • Die Entscheidung zwischen Keller oder Bodenplatte sollte nicht nur anhand des Portemonnaies getroffen werden.
  • Eine Bodenplatte sorgt für die Standsicherheit des Hauses.
  • Ein Keller ist sicheres Fundament für das Eigenheim und zusätzlich Wohn- beziehungsweise Lagerraum.

Keller oder Bodenplatte? Bei vielen Bauherren entscheidet darüber in erster Linie der Gelbdbeutel. Gerade das kann sich aber im Nachhinein als Fehler herausstellen. Wir raten Ihnen daher zu einer eingehenden Kosten-Nutzen-Analyse, für die wir Ihnen das nötige Rüstzeug mit auf den Weg geben möchten.

Der Aufbau einer Bodenplatte

Eine Bodenplatte, oft auch einfach nur Fundamentplatte genannt, ist der lastabtragende, flächige Unterbau, der die Standsicherheit Ihres Eigenheims gewährleistet. Übrigens: Für die Gründung Ihres Hauses ist es mit Blick auf die Statik nicht zwingend erforderlich, eine Bodenplatte zu errichten. Bisweilen reicht bereits ein Punkt- oder Streifenfundament, um die Gebäudelast sicher aufzunehmen und in das Erdreich abzuleiten. Bodenplatten werden aus Stahlbeton gefertigt. Der Bauablauf stellt sich dabei immer gleich dar: Auf dem zu bebauenden Grundstück wird zuerst eine sogenannte Sauberkeitsschicht aus Magerbeton oder Schotter aufgebracht. Diese gleicht Unebenheiten aus und verhindert das Aufsteigen von Bodenfeuchtigkeit. Um die Bodenplatte während der Trocknungsphase vor Rissbildung zu schützen, folgt auf die Sauberkeitsschicht eine Trennlage, zum Beispiel aus PE-Folie. Dann errichten die Betonbauer die Schalung für das Gießen der Bodenplatte. Um die Energieverluste des späteren Hauses so gering wie möglich zu halten, kann jetzt durch das Einbringen einer Dämmung aus PU-Schaum, Polystyrol oder Schaumglas die Fundamentplatte in eine sogenannte Thermobodenplatte verwandelt werden. Soll auf der Bodenplatte später ein Passivhaus errichtet werden, führt an der Wärmedämmung „von unten“ übrigens kein Weg vorbei. Der nächste Arbeitsschritt umfasst das Verlegen von Wasser- sowie Elektroleitungen und der Bewehrung. Anschließend wird Ortbeton in die Schalung gegossen. Ist dieser ausgehärtet, ist die Bodenplatte bereit, um darauf ein Gebäude zu errichten.

Was kostet eine Bodenplatte?

Die Entscheidung zwischen Keller oder Bodenplatte ist selbstverständlich auch eine Frage des Preises. Daher: Was kostet ein Quadratmeter Bodenplatte? Grundsätzlich setzt sich der Preis für Ihre Bodenplatte aus den Kosten für den Aushub des Erdreichs, den Schalungsarbeiten sowie den Kosten für Beton und Bewehrung zusammen. Teuer wird es, wenn sich der Erdaushub auf Ihrem Grundstück schwierig gestaltet oder die Bodenbeschaffenheit nicht die beste ist. Eine Prüfung des Grundstücks im Vorfeld in Form eines Bodengutachtens lohnt sich daher. Grundsätzlich müssen Sie mit 70 bis 100 Euro pro Quadratmeter Fundamentplatte rechnen. Für eine Thermobodenplatte werden gut und gerne 130 bis 170 Euro pro Quadratmeter fällig.
Für ein durchschnittlich großes Einfamilienhaus belaufen sich die Baukosten für eine Bodenplatte demnach auf

  • 7.000 bis 10.000 € für eine Fundamentplatte und
  • 13.000 bis 15.000 € für eine Thermobodenplatte.

Baulexikon

  • Ortbeton:Ortbeton wird entweder mit einem Betonmischer auf die Baustelle geliefert oder aber direkt vor Ort angemischt. Der Frischbeton wird in eine vorbereitete Schalung gegossen, wo er schließlich aushärtet.
  • Perimeterdämmung:Als Perimeterdämmung wird die Außendämmung eines Kellergeschosses bezeichnet, um Wärmeverluste zu vermeiden. Die Dämmplatten sind druck- und wasserbeständig und bestehen aus geschlossenporigen Schaumstoffmaterialien. Für einen dauerhaften, effektiven Schutz sollten diese von einem Fachmann angebracht werden.
  • Passivhaus:Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses und benötigt im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude 80 bis 90 Prozent weniger Heizenergie. Diese Werte werden vor allem durch die konsequente Nutzung der eingestrahlten Sonnenenergie oder auch durch die Körperwärme der Bewohner erzielt. Für frische Luft sorgt eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.

Wohnkeller oder Nutzkeller?

Ein Keller ist Fundament und Wohnraum zugleich. Die Kellerwände können traditionell Stein auf Stein gemauert oder aber aus Ortbeton gegossen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, den Keller aus Betonfertigelementen zu errichten. Wenn Sie sich für einen Fertigkeller entscheiden, sparen Sie viel Zeit und beschleunigen den Baufortschritt Ihres Eigenheims rapide.
Sind die Wände und die Kellerdecke fertiggestellt, folgen die Gewerke Kellerdämmung und Kellerabdichtung. Dabei ist entscheidend, wie Sie Ihr Untergeschoss später nutzen wollen: Eine sogenannte Perimeterdämmung, eine Wärmedämmung an den Kelleraußenwänden mit Erdberührung, ist nur bei einem Wohnkeller zwingend notwendig. Bei einem Nutzkeller, der sich als Lager- und Stauraum oder für die Unterbringung der Heizung und Lüftungstechnik anbietet, kann hingegen auf die Dämmung verzichtet werden. In diesem Fall müssen Sie jedoch zur thermischen Trennung von nicht beheizten Keller- und beheizten Wohnräumen in eine Kellerdeckendämmung investieren. Beachten Sie: Um den baurechtlichen Vorschriften für Wohnkeller zu genügen, muss eine entsprechende Raumhöhe gegeben sein! 2,30 Meter ist in den meisten Bundesländern die absolute Untergrenze. Ein Blick in die jeweilige Landesbauordnung gibt Ihnen Aufschluss, mit welcher lichten Raumhöhe Sie planen müssen, um die Zulassung als Wohnkeller zu erhalten.

Baulexikon

  • Bodengutachten / Baugrundgutachten:Ein Baugrundgutachten liefert wichtige Informationen über die Beschaffenheit des Grundstücks. Kenntnisse über die geologischen Verhältnisse des Geländes sind wichtig unter anderem für eine verlässliche Planung der Aushub- und Gründungsmaßnahmen. Erste Anhaltspunkte über Baugrundverhältnisse können auch geologische Karten des Landesamtes für Geologie, Rohstoff und Bergbau liefern.

Was kostet ein Keller?

Ein Keller, egal, ob nun massiv gemauerter Keller oder Fertigkeller, ist im Vergleich zu einer Bodenplatte natürlich teurer. Wie teuer Sie ein Keller zu stehen kommt ist – ähnlich wie bei einer Bodenplatte – abhängig von mehreren Faktoren. So spielen zum Beispiel die Grundfläche des Kellers, seine Ausstattung und die Bodenbeschaffenheit eine entscheidende Rolle. Über den Daumen gepeilt müssen Sie für einen durchschnittlich großen Keller mit Baukosten in Höhe von 35.000 bis 70.000 Euro rechnen.

Keller oder Bodenplatte?

Tatsache ist, Bodenplatten sind in der Regel günstiger als Keller. Trotzdem fallen die Kosten für die Unterkellerung Ihres Eigenheims geringer aus, als Sie wahrscheinlich vermuten würden. Laut Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF) summieren sich die Mehrkosten, die für einen Keller statt einer Bodenplatte fällig werden, nämlich auf nur etwa zehn Prozent. Dem steht ein Plus bei der Wohnfläche von durchschnittlich 40 Prozent gegenüber! Ausreichend Platz also, um die Heiz- und Lüftungstechnik unterzubringen, einen Hobbyraum oder Wellnessbereich einzurichten oder um später einmal eine Einliegerwohnung gewinnbringend vermieten zu können. Weiter sollten Sie bei Ihrer Wahl zwischen Keller oder Bodenplatte in Rechnung stellen, dass Häuser mit Kellergeschoss im Allgemeinen deutlich wertstabiler sind. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Wiederverkaufswert Ihrer Immobilie mit Keller höher liegt als mit einer Bodenplatte.
Bevor Sie den Entschluss für oder gegen eine Unterkellerung oder Bodenplatte treffen, sollten Sie immer ein Bodengutachten in Auftrag geben. Mit einer Baugrunduntersuchung wird die Tragfähigkeit des Untergrunds bestimmt und wie es um die Wasserverhältnisse bestellt ist. Möglicherweise steht das Grundwasser so hoch, dass vom Bau eines Kellers grundsätzlich abzuraten ist. Zumindest erfordert ein schwieriger Keller-Baugrund spezielle Planungsmaßnahmen, um eine sichere Gründung Ihres Hauses gewährleisten zu können.

 

Portrait Tobias Beuler
Tobias Beuler war in der Montage von Fertighäusern und im Kellerausbau tätig. Inzwischen prüfter Bauangebote, kontrolliert Baustellen und macht Abnahmen. Vor sieben Jahren gründete er die Blogs „Kellerexperte“ und „Fertighausexperte“ und gibt sein Insider-Wissen an Bauherren weiter.

Experten-Interview

Wieviele Mehrkosten müssen Sie für den Keller einplanen? Wo können Sie sparen? Was kann schiefgehen? „Der Kellerexperte” Tobias Beuler gibt Tipps zu einer der großen Fragen beim Hausbau: Lohnt sich ein Keller?

Hurra wir bauen: Zu Beginn ganz frech gefragt: Ist ein Kellerbau Geldverschwendung?

Tobias Beuler: Seit die Preise für den Hausbau gestiegen sind, wird der Keller immer interessanter. Ein Quadratmeter über der Erde kostet etwa 3.000 Euro, im Keller sind es nur 1.100. Dann kann es sogar günstiger sein, mit Keller zu bauen. Und es bleibt mehr Garten übrig.

Hurra wir bauen: Aber beim Keller kommen doch noch weitere Kosten dazu, oder?

Tobias Beuler: Der Aushub kommt hinzu. Wichtig ist dabei, was mit der Erde passiert, die Sie ausgehoben haben. Können Sie die zum Auffüllen verwenden oder auf dem Grundstück verteilen? Wenn Sie sie auf die Deponie fahren müssen, verursacht das Mehrkosten. Je nach Region kostet der Aushub mit Entsorgung 25.000 bis 30.000 Euro extra.

Hurra wir bauen: Wer auf einen Keller verzichtet, braucht eine Bodenplatte. Die gibt es nicht umsonst. Was fällt da an?

Tobias Beuler: Eine Bodenplatte kostet pro Quadratmeter um die 350 bis 500 Euro, je nach Anbieter und Region. Auch da muss ein Bagger kommen und die Oberschicht abtragen. Ein Schotterbett muss angelegt und Erde verdichtet ­werden. Baunebenkosten fallen auch dabei an – sie sind nur nicht ganz so hoch wie beim Keller.

Hurra wir bauen: Wann macht ein Keller keinen Sinn?

Tobias Beuler: Das hängt von den Bodenverhältnissen ab. Ich habe mit Bauherren gearbeitet, die eine Auftriebssicherung für einen hohen Grundwasserstand gebraucht hätten. Das bedeutet: Der Kellerboden steht einen Meter über. Wenn die Grube zugeschüttet wird, hält die Erde auf dem Überstand den Keller unten. Sonst ­würde er auf dem Wasser treiben wie ein Schiff. Das wird schnell teuer und kostet 20.000 oder 30.000 Euro mehr. Da macht es wirtschaftlich mehr Sinn, auf einer Bodenplatte zu bauen.

Hurra wir bauen: Welcher Boden macht noch Probleme?

Tobias Beuler: Felsböden müssen gesprengt werden, oder man braucht eine Spezialbaggerschaufel mit Diamanten. Dann wird’s teuer. Ich kenne Bauherren, die umgeplant haben, obwohl sie unbedingt einen Keller wollten. Die haben dafür das Haus größer gebaut.

Hurra wir bauen: Es hängt also alles vom Grundstück ab?

Tobias Beuler: Genau. Sie sollten als erstes ein Bodengutachten erstellen lassen. Es bringt nichts, wenn Sie mit dem Architekten ein schönes Haus planen und dann feststellen: „Oh, so können wir eigentlich gar nicht bauen!“ Um das Gutachten kommen Sie ohnehin nicht herum, weil jede Hausbaufirma drauf besteht.

Hurra wir bauen: Wenn ich das Gutachten habe, wer hilft mir bei der Entscheidung?

Tobias Beuler: Wenn Sie mit Architekten planen, fragen Sie, was sinnvoller ist – Keller oder Bodenplatte. Architekten haben alles im Blick, was mit dem Haus zusammenhängt. 

Hurra wir bauen: Was ist Ihr bester Spartipp?

Tobias Beuler: Kaufen Sie den Keller an der Quelle. Die meisten Bauherren kaufen den Keller beim Hausverkäufer. Aber auch Hausbaufirmen kaufen den Keller normalerweise als Fremdleistung ein und hauen einen Aufschlag drauf. Das ­kostet 5.000 bis 10.000 Euro mehr.

Hurra wir bauen: Warum kostet das so viel mehr?

Tobias Beuler: Stellen Sie sich das vor wie mit Schokoriegeln. Kaufen Sie einen an der Tankstelle, wird’s teurer. Eine Packung im Supermarkt ist billiger. Am billigsten ist es, ihn direkt am Werk zu kaufen. So ähnlich ist es mit Kellern auch. Wenn Sie alle ausgliedern, die da mit drinhängen, können Sie einiges sparen.

Hurra wir bauen: Ist ein Teilkeller die Lösung zum Kostensparen?

Tobias Beuler: Nein. Der Aufwand ist so hoch wie beim Vollkeller. Der Bagger muss kommen, die Baugrube ausheben… und das nur für einen Teil des Hauses. Das restliche Gebäude muss trotzdem auf einer Bodenplatte stehen. Dann kostet die Teilunterkellerung fast mehr als eine komplette Unterkellerung.

Hurra wir bauen: Nach der Entscheidung für den Keller kommt ja noch eine Frage: Fertigkeller oder gemauerter Keller?

Tobias Beuler: Ich bin eindeutig Team Fertigkeller!

Hurra wir bauen: Warum?

Tobias Beuler: Fertigkeller haben zahlreiche Vorteile. Sie werden im Werk produziert, geschützt vor Sonne, Schnee und Regen. Ähnlich wie bei der Autoindustrie. Niemand baut die Ledersitze bei Wind und Regen im Garten ein. Der Hersteller kann den Fertigkeller auch im Winter bauen. Wenn der Keller einmal im Trockenen vorproduziert wurde, steht er in ein bis zwei Tagen und es kommt nicht zum Baustopp wie beim gemauerten Keller.

Hurra wir bauen: Ist die Zeitdauer das Einzige, was gegen einen klassischen Keller spricht?

Tobias Beuler: Ein gemauerter Keller ist schwieriger zu sanieren. Ein Beispiel: Wenn sich an der Nordseite in die Bitumenwand ein Stein reingedrückt hat und sie undicht macht, läuft das Wasser an der Wand entlang ums halbe Haus auf der Suche nach einer Lücke in den Mauerfugen. Dann läuft auf der Südseite Wasser rein. Für die Reparatur wird die Südseite aufgegraben, dabei ist das Leck ganz woanders. Ein gemauerter Keller ist etwas günstiger als ein Fertigkeller. Aber wenn etwas schief geht, ist es schwieriger, ihn zu sanieren.

Hurra wir bauen: Geht beim Bau häufig was schief?

Tobias Beuler: Meistens finde ich fünf bis zehn Kleinigkeiten. Dass ein Keller oder eine Bodenplatte abgerissen werden muss, passiert so einmal von hundert Fällen. Deshalb bietet es sich an, mit einem großen Anbieter zu bauen. Kleine Anbieter, die vielleicht fünf Keller und zwei Bodenplatten im Jahr bauen, können sich einen Abriss oft nicht leisten. Eine große Kellerfirma kalkuliert das Risiko mit ein.

Hurra wir bauen: Wie lässt sich der Unterschied zwischen Kleinigkeiten und wichtigen Fehlern bestimmen?

Tobias Beuler: Das Beste, was Sie machen können, ist einen Bausachverständigen zu suchen, der auf Keller und Bodenplatten spezialisiert ist. Der weiß, welche Fehler relevant sind. Wenn ein Fehler behoben wird, kann sich der ganze Bau verzögern. Dann muss zum Beispiel der Termin mit dem Elektriker verschoben werden und Sie bekommen den nächsten freien Slot zwei Monate später. Der Bausachverständige sollte wissen, dass Bauherren möglichst zügig einziehen und nicht unnötig Miete zahlen wollen. Da muss auch mal ein Kompromiss zustande kommen.

Hurra wir bauen: Wie sieht so ein Kompromiss aus?

Tobias Beuler: Wenn zum Beispiel ein Lichtschacht höher geraten ist als der andere. Den kann auf die gleiche Höhe setzen lassen oder man sagt: „Wisst ihr was, liebe Bauherren, ihr kriegt eine Gutschrift von 500 Euro und könnt das mit den Pflasterarbeiten ausgleichen lassen. Wenn man es nicht weiß, sieht das kein Mensch.“ Und dann läuft die Baustelle weiter.

Hurra wir bauen: Gibt es einen Fehler, den Sie nie vergessen werden?

Tobias Beuler: Bei einem Bauvorhaben saß das Haus um 180 Grad falschrum auf dem Keller. Seitdem sprühe ich die Haustür dahin, wo sie später auf der Kellerdecke oder der Bodenplatte sitzen soll. So wissen die Richtleute, wie sie das Haus hinsetzen oder mauern müssen.

Hurra wir bauen: Fand sich da auch ein Kompromiss?

Tobias Beuler: Der Hersteller hat den Bauherren eine Holzfassade geschenkt. Als Dankeschön dafür, dass er das Haus so stehen lassen durfte. Hätten die Bauherren nein gesagt, hätte er das Haus zurückbauen und andersrum aufstellen müssen. Und das wäre so teuer geworden, dass sie lieber die 20.000 Euro teure Fassade verschenkt haben.

Hurra wir bauen: Sehr geehrter Herr Beuler, wir danken Ihnen für dieses Interview!

"Die Baufamilien des Monats geben einen emotionalen Einblick in die Welt des Bauens!"

Monika Läufle

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