Keller gedämmt – Geld gespart

Heizen ist teuer, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern – unabhängig von der gewählten Form der Wärmeerzeugung. Deshalb gilt: Die günstigste Energie ist jene, die nicht verbraucht wird. Einen Neubau zu dämmen ist folglich eine Selbstverständlichkeit. Ebenso selbstverständlich sollte die Dämmung des Kellers sein, wie auch immer dieser genutzt wird. So können Eigenheimbesitzer dauerhaft wertvolle Energie und damit bares Geld sparen.

26.01.2024
Fertigkeller mit Perimeterdämmung von Glatthaar Keller
Keller und Haus sollten immer als eine Einheit betrachtet werden. Das gilt auch für die Wärmedämmung, um Energiekosten zu sparen. Foto: Glatthaar Keller

Zusammenfassung:

  • Beim Thema Wärmedämmung sollten Haus und Keller immer als eine Einheit betrachten werden. So ist der Einspareffekt am größten.
  • Ein unbeheizter und nicht gedämmter Keller (Nutzkeller) ist nicht mehr zeitgemäß – insbesondere im Hinblick auf die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.
  • Die Wärmedämmung kann entweder bereits im Betonfertigteilwerk in der Kelleraußenwand als Kerndämmung integriert oder vor Ort als sogenannte Perimeterdämmung aufgebracht werden.

Einheit aus Keller und Haus

„Wenn es um die Frage der Wärmedämmung geht, sollte man Haus und Keller für die Gesamtbilanz immer als Einheit betrachten“, sagt Michael Gruben, Geschäftsführer von Glatthaar Keller. Baufamilien sollten diesen immer in die wärmegedämmte Konstruktion ihres Traumhauses integrieren und die Kellerräume auch beheizen, so ist eine hochwertige Nutzung des Untergeschosses jederzeit möglich. „Zudem ist bei der Planung zu bedenken, dass sich im Laufe der Jahre die Nutzung des Kellers ändern kann – etwa als Wohnraum für heranwachsende Kinder“, sagt Michael Gruben.

Fertigkeller mit Perimeterdämmung von Glatthaar Keller
Im erdangefüllten Bereich ist die Perimeterdämmung mit Extrudiertem Polystyrol (XPS) die gängige Methode der Wärmedämmung. Foto: Glatthaar Keller

Ein „kalter Keller“ ist nicht mehr zeitgemäß

Entscheiden sich Baufamilien tatsächlich gegen einen gedämmten Keller, müssen offene Übergänge wie Treppenhäuser gedämmt werden. So lassen sich teure Wärmeverluste und aufwändige, nachträgliche Dämmarbeiten vermeiden. Grundsätzlich aber raten Experten von einem „kalten Keller“ ab, weil er heute nicht mehr zeitgemäß ist. Der Keller bietet zusätzlichen Lebensraum mit vielen Möglichkeiten – vom Hobby über das Homeoffice, einen schönen Fitness- und Wellnessbereich bis zum hochwertigen Wohnraum mit einer attraktiven Einliegerwohnung. Und das alles für gerade mal rund 15 Prozent Mehrkosten, bezogen auf den Neubau.

Kerndämmung innerhalb der Außenwand

Die Möglichkeiten der Dämmung haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und verbessert. Baufamilien können wählen zwischen einer an der Außenwand angebrachten Perimeterdämmung oder einer sogenannten Kerndämmung, die bei einem industriell hergestellten Fertigkeller bereits werkseitig integriert wird. Glatthaar Keller hat als zeit- und kostensparende Alternative zur Perimeterdämmung die patentierte ThermoSafe®-Außenwand für unterschiedliche Anforderungen entwickelt. Sie eignet sich insbesondere für Häuser mit einer Klinkerfassade.

Durch eine in die Außenwände eingebettete Kerndämmung lassen sich Wärmeverluste effektiv reduzieren – und in den Räumen herrscht, bei entsprechender Beheizung, eine konstant angenehme Wohlfühltemperatur. Michael Gruben: „Die Kerndämmung hat zudem den Vorteil, dass das Dämmmaterial optimal gegen Baugrundeinflüsse geschützt ist und seine volle Funktion behält. Auch Wärmebrücken werden bei diesem Herstellungsverfahren durch fugenfreie Fertigbauteile vermieden.“

Meistgewählt: die Perimeterdämmung

Als gängigste Methode zur Wärmedämmung eines Kellers hat sich die Perimeterdämmung etabliert, die auch Glatthaar Keller anwendet. Im erdangefüllten Bereich wird in der Regel Extrudiertes Polystyrol (XPS) eingesetzt, weil diese Dämmplatten mit ihrer geschlossenzelligen Schaumstruktur besonders feuchtebeständig, druckstabil und verrottungsfest sind. Zusätzlichen Schutz bietet eine Noppenbahn zwischen Perimeterdämmung und Erdreich – die dreilagige Bahn besteht aus einer Gleitfolie, einer genoppten Kunststoffbahn und einem Vlies.

Im freistehenden Bereich des Untergeschosses ist Expandiertes Polystyrol (EPS) das Material der Wahl. Die gewaffelte (strukturierte) Oberfläche stellt einen guten Haftgrund für den Außenwandputz dar. Um einen dauerhaften Halt zu gewährleisten, wird diese Wärmedämmung vollflächig oder punktuell verklebt und zusätzlich mit Dämmstoffdübeln an der Kelleraußenwand befestigt.

Fertigkeller mit Perimeterdämmung von Glatthaar Keller

Ein moderner Keller sollte gut gedämmt und beheizt sein. Dadurch bietet er vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. 
Foto: Glatthaar Keller

Die Vorteile der ThermoSafe®-Wand:

  • Optimaler Schutz der Wärmedämmung gegen Baugrundeinflüsse durch die Integration in die Außenwand bereits im Fertigteilwerk.
  • Das Material behält dauerhaft den optimalen Wärmedämmwert.
  • Zeitersparnis auf der Baustelle – Dämmplatten müssen nicht einzeln an der Kelleraußenwand befestigt werden.
  • Konstant hohe Qualität und termingerechte Montage durch die witterungsunabhängige Fertigung im Werk.
  • Die ThermoSafe®-Wand eignet sich aufgrund ihrer lastabtragenden Außenschale besonders für die Unterkellerung von Häusern mit Klinkerfassade. Der Klinker steht dann direkt auf der Stahlbetonaußenschale der ThermoSafe®-Wand.
  • Durch die Dämmung innerhalb der Wand können ThermoSafe®-Wände auch bei Gebäuden mit geringem Hausüberstand (Holzfassade) ausgeführt werden.
Vorschau
  • Glatthaar Keller GmbH & Co. KG
    Joachim-Glatthaar-Platz 1
    78713 Schramberg/ Waldmössingen

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Monika Läufle

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