Holzpellets – Nachhaltig und regional verfügbar

Wie kann ich mein Zuhause nachhaltig beheizen? Diese Frage ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und sorgt für viel Gesprächs- und Diskussionsstoff. Pelletkessel und Holzpellets als Brennstoff standen dabei zuletzt viel in der Kritik. Dabei halten die Argumente gegen die moderne Nutzung von Holzwärme einer genaueren Betrachtung nicht stand.

30.06.2023 | Anzeige
Pelletskessel PELEO OPTIMA BlueTech von Paradigma
Moderne Pelletskessel wie der PELEO OPTIMA BlueTech von Paradigma sind extrem effizient und sauber in der Verbrennung, mit Feinstaubwerten an der Grenze des messbaren Bereichs. Foto: Paradigma| Zur Fotostrecke

Im Haushalt verbrauchen wir über 80 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasser – und nur knapp 20 Prozent für elektrischen Strom. Wer also den eigenen CO2-Ausstoß wirklich reduzieren will, hat hier den größten Hebel. 
In letzter Zeit wurde gerade im politischen Berlin wieder lebhaft diskutiert, ob eine Pelletheizung und der Brennstoff Holz wirklich geeignet sind, um Gebäude nachhaltig mit Wärme und Warmwasser zu versorgen. Im Zentrum der Kritik stehen dabei die vermeintlich hohen Feinstaubemissionen von Holzheizungen und die Behauptung, dass ökologisch wertvolle Wälder zur Verbrennung als Holzpellets gefällt würden. Beide Punkte spiegeln aber nicht die Realität wider.

Zum einen sind die gesundheitsschädlichen Feinstaubemissionen bei modernen Pelletkesseln um ein Vielfaches geringer als bei Komfortkaminöfen. Der Pelletskessel PELEO OPTIMA BlueTech von Paradigma stößt in einem Jahr nur etwa ein Zehntel des Feinstaubs aus, den der Reifenabrieb eines durchschnittlichen PKW im selben Zeitraum verursacht. Zum anderen werden für die Produktion von Pellets keine Bäume gefällt, die Presslinge werden lediglich aus Sägeresten der Holzwirtschaft hergestellt. Waldwirtschaft ist in Deutschland streng reglementiert und unsere Waldflächen nehmen seit Jahren zu, wie die Bundeswaldinventur bestätigt. Würde man die Sägereste also nicht zu Holzpellets verarbeiten, würden diese verrotten und dabei dieselbe Menge CO2 freisetzen wie bei der Verbrennung – ohne fossile Brennstoffe einzusparen. Und es gibt noch einen weiteren entscheidenden Vorteil von Pellets, der gerne übersehen wird. Holz ist regional verfügbar, die Transportwege sind denkbar kurz. Das ist nicht nur sehr ökologisch, sondern stärkt auch die regionale Wirtschaft.

Gefülltes Holzpelletslager

Holzpellets werden ausschließlich aus Sägeresten der Holzwirtschaft hergestellt und verursachen beim Verbrennen nur so viel CO2, wie der Baum beim Wachsen gebunden hat. Foto: Paradigma

Gerade bei älteren Bestandsgebäuden ohne moderne Energieeffizienzstandards – Wärmedämmung oder neue Fenster – sind Pelletkessel oft die sinnvollste und ökologischste Heizlösung und auch effizienter als beispielsweise Wärmepumpen. Wer will, kann die Anlage noch mit einer Solarthermie-Anlage ergänzen, um Pellets zu sparen und die Langlebigkeit des Heizkessels zu erhöhen. Diese Kombination bietet ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis und hat sich in der Praxis bereits tausendfach bewährt.

Beim Thema Heizen lohnt sich ein neutraler Blick auf die verschiedenen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Technologien. Die einzig wahre Lösung für alle Anwendungsfälle gibt es nicht. Alle am Markt verfügbaren Systeme haben sowohl ihre Stärken als auch Schwächen – und was finanziell und ökologisch am sinnvollsten ist, hängt immer von der jeweiligen Immobilie ab. Wer sich technologieoffen von einem Energieeffizienzexperten beraten lässt, der kann für jeden Fall eine Systemlösung finden, die nachhaltig und effizient ist.

Vorschau
  • Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG
    Kuchenäcker 2
    72135 Dettenhausen

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