Eine neue Wärmepumpe für das Schwedenhaus

Nach zwanzig Betriebsjahren sollte die Abluft-Wärmepumpe ausgetauscht werden. Die Hausbesitzer suchten nach einem effizienten System für die Heizung mit Kühlfunktion.

08.11.2023 | Anzeige
Neue Wärmepumpe für das Schwedenhaus | Foto: Nibe
Neue Wärmepumpe für das Schwedenhaus | Foto: Nibe

Skandinavisches Wohn- und Lebensgefühl

Nördlich von Bremen befindet sich in einer hübschen Einfamilienhaus-Siedlung ein original Schwedenhaus. Die Bewohnerin hat es aufgrund der für Schwedenhäuser typischen roten Fassadenfarbe liebevoll „Röda Hus“ getauft. Die Hausbesitzerin ist seit 2015 eine erfolgreiche Bloggerin und begeistert ihre Follower auf ihren Social-Media-Kanälen mit Beiträgen rund um die Themen Interior Design, Heimwerken, Rezepte und Gartengestaltung. Das Haus wurde im Jahr 2003 gebaut, es hat 5 Zimmer auf 125 m2 Wohnfläche. Beim Bau des Hauses wurde für die Heizung und Warmwasserbereitung eine Abluft-Wärmepumpe installiert. Diese Wärmepumpe hat nach 20 Betriebsjahren ihr „Rentenalter“ erreicht und die Hausbesitzer haben nach einer Lösung für eine zukunftsorientierte Neukonzeption der Anlage gesucht, die auch eine Kühlfunktion für das Haus bietet.

Wärme aus der Kraft der Natur

Da die Bloggerin von dem Prinzip der Nutzung der Wärme aus der Natur begeistert ist, wollte sie für das Haus gerne wieder eine nachhaltige Lösung für die Heizung finden. Sie suchte einen kompetenten Fachhandwerker und ließ sich umfassend zu möglichen Wärmequellen beraten. Der Fachbetrieb empfahl für eine besonders effiziente Nutzung eine Sole/Wasser-Wärmepumpe von NIBE. Die Hausbesitzerin war von der Idee, für das Schwedenhaus eine Wärmepumpe des schwedischen Herstellers zu nutzen, spontan begeistert. Überzeugend war aber vor allem die langjährige Erfahrung und das Know-how des auf Wärmepumpen spezialisierten Herstellers NIBE.

Mit dem richtigen Partner zum Ziel

Der Meisterbetrieb aus Ottersberg betreut als Energieexperte sowohl private als auch gewerbliche Kunden. Der NIBE Effizienzpartner sagt: „Wir entwickeln gesamtheitliche energetische Konzepte und können diese sorgfältig verwirklichen. Hierbei kommt uns unser Expertenwissen in der Planung der technischen Gebäudeausstattung zugute.“ Für das „Röda Hus“ plante der Effizienzpartner den Einsatz einer NIBE S1255-6 PC mit passiver Kühlfunktion. Die Nutzung der Wärme aus dem Erdreich ist besonders effizient und nachhaltig. In Zusammenarbeit mit dem Partnerunternehmen wurde die Ausführung der beiden Bohrungen auf dem engen Grundstück minutiös geplant.

Wärmepumpe wird eingebaut | Bild: NIBE
Wärmepumpe wird eingebaut | Bild: NIBE

Zwei Tage Bauarbeiten

Dann kam der große Tag, die Bohrprofis rückten mit schwerem Gerät an – nach nur zwei Tagen waren die beiden Bohrungen mit jeweils 80 Metern Tiefe eingebracht. Der Anschluss der Wärmequelle wurde mit einer Kernlochbohrung zum Hauswirtschaftsraum hergestellt. Bereits während der Bohrung hat das Team vom NIBE Effizienzpartner die alte Abluft-Wärmepumpe demontiert und aus dem Hauswirtschaftsraum entfernt – so entstand Platz für die neue Wärmepumpe, die just in time angeliefert wurde. Während im Haus der Anschluss der Wärmepumpe an die bestehende Fußbodenheizung erfolgte, konnten auf dem Hof bereits die Pflasterarbeiten zum Verschließen der Bohrlöcher beginnen – bereits am dritten Tag konnte die neue Wärmepumpe in Betrieb genommen werden.

Heizen, Kühlen, Lüften mit einem kompakten System

Einen zusätzlichen Vorteil bietet die Kühlfunktion der neuen Anlage, damit kann das Haus auch an heißen Sommertagen angenehm temperiert werden. Bei der passiven Kühlung wird die Energie des kühlen Wärmequellenmediums aus der Erdsonde verwendet und über einen Wärmetauscher auf die Fußbodenheizung übertragen. Die passive Kühlung ist besonders energiesparend, weil nicht der Verdichter der Wärmepumpe, sondern lediglich die Umwälzpumpen der Wärmequelle und des Verteilkreises, in Betrieb sind. Die bei der Kühlung entstehende Abwärme reichert die Wärmequellenflüssigkeit an und gewinnt einen Teil der Kühlenergie zurück. Die Lüftung mit Zusatzmodul FLM wird über die Wärmepumpe gesteuert. Die Wärme der Abluft wird zur Erhöhung der Sole-Temperatur genutzt. Daraus ergibt sich auch eine ganzjährig nutzbare Wärmerückgewinnung.

Komfort und Wirtschaftlichkeit

Die Hausbesitzerin bekam eine ausführliche Einweisung in die Bedienung: „Das Touchdisplay ist wirklich übersichtlich aufgebaut, und die Einstellung der Heizkurve und der Warmwassertemperatur ist ganz einfach“, schwärmt sie. „Jetzt haben wir es wieder kuschelig warm in unserem gemütlichen Schwedenhaus, jederzeit ausreichend warmes Wasser und gleichzeitig die Betriebskosten im Griff.“ Normalerweise werden alte, in die Jahre gekommene Abluft-Wärmepumpen gegen ein neues Modell der Baureihe NIBE S735 getauscht. Diese Systeme arbeiten deutlich effizienter als Modelle der älteren Baureihen und sparen noch mehr Heizkosten. Bei diesem Projekt stand der Wunsch der Hausbesitzer nach einem Erdwärmesystem mit energiesparender Passivkühlfunktion im Vordergrund.

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Monika Läufle

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