Hausverkauf – Tipps für Selbstverkäufer einer Immobilie

Im eigenen Zuhause stecken Herzblut, Gefühle und Erinnerungen an vergangene Tage. Manchmal schlägt man, weil sich die Lebenssituation verändert, einen neuen Weg ein und entscheidet sich, das Zuhause zu verkaufen. Schnellstmöglich. Worauf man beim Verkauf einer Immobilie achten muss, weiß die Debeka, eine der größten Versicherungsgruppen und Bausparkassen in Deutschland.
28.06.2024
Symbolbild Hausverkauf
Sauberkeit und Ordnung sind das A und O beim Besichtigungstermin einer Immobilie. Foto: Debeka/Adobestock

Vor dem Verkauf

Blauäugig sollte man nicht an den Verkauf herangehen. Vielmehr sollte man ganz realistisch und objektiv beurteilen, welche Vor- und Nachteile die Immobilie hat. Was sind die Besonderheiten? Was könnte einem Interessenten besonders gut gefallen? Gibt es eine Dachterrasse oder einen Kamin? Und zu wem könnte die Immobilie passen? Familien mit Kindern oder eher Singles? Außerdem sollte man alle möglichen Unterlagen, wie z. B. Betriebskostenaufstellung, Versicherungen, Servicepolicen, Umbau-Genehmigungen oder Energieausweis, zusammentragen und für Interessenten repräsentativ aufbereiten.

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Wo soll die Immobilie beworben werden? Internet? Zeitung? Beides? Die Zeiten, in denen ein bis zwei Interessenten auf solche Anzeigen reagiert haben, sind vorbei. Es werden sich viele Kandidaten melden, die zeitnah eine Antwort erwarten. Das kostet viel Zeit, die man einplanen sollte. Was sollte eine Insertion im Internet beinhalten? Ansprechende Fotos – womöglich von einem Fotografen –, aber auch grundlegende Informationen wie Größe, Lage und Beschreibung sollten inbegriffen sein. Außerdem sollte man den Energieausweis nicht vergessen.

Wie ermittelt man den Preis?

Ist der Preis zu niedrig angesetzt, verkauft man womöglich unter Wert. Ist er zu hoch, meldet sich niemand oder nur sehr wenige Interessenten. Es gilt also, genau den richtigen Wert zu finden. Außerdem sollte man eigene Wertvorstellungen in den Hintergrund rücken und die Immobilie neutral betrachten. Dennoch gibt es Faktoren, die einen Preis steigern oder senken. Für eine gute Verkehrsanbindung, die Aussicht oder ein entsprechendes Inventar kann es Zuschläge geben. Eine schlechte Infrastruktur, kaum Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel oder eine ausgefallene Bauweise können zu Abschlägen führen.

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Tipp

Fakt ist, ein Hausverkauf kostet Geld, Zeit und Nerven. Wer sich das ersparen will, nutzt den Immobilienservice der Debeka. Der ermittelt den aktuellen und marktgerechten Angebotspreis, bietet das Objekt auf den größten Online-Portalen an, führt Besichtigungen mit ausgewählten Interessenten durch und begleitet Verkäufer bis zum Notartermin.

Der erste Eindruck

Und dann steht die Besichtigung mit den Interessenten an. Je nachdem wie viele es sind, sollte man mehrere Termine anberaumen. Es gibt nur einen ersten Eindruck und der sollte ein guter sein. Sauberkeit und Ordnung sind das A und O – sowohl draußen als auch drinnen. Also, Mülltonnen aus dem Sichtbereich entfernen und unangenehme Gerüche vermeiden. Das Haus muss sich von seiner besten Seite zeigen. Am besten bereitet man Argumente zur „Preisverteidigung“ vor und hat auch sämtliche Optionen wie Einbauküche, Möbel und Gartenhaus parat. Wenn sich ein klarer Käufer herauskristallisiert, sollte man direkt einen möglichen Folgetermin vereinbaren.

Verkauft

Verkaufsversprechen in die Hand? Dafür ist ein Immobilienverkauf wohl zu kostspielig. Die Interessenten sollten bestenfalls eine Finanzierungsbestätigung ihrer Bank haben, bevor die Immobilie beurkundet wird. Immobilienverkäufe müssen notariell beurkundet werden. Der Kaufvertrag beinhaltet Daten zu Personen und dem Objekt. Bei einem gemeinsamen Notartermin unterzeichnen beide Seiten den Vertrag und der Notar beglaubigt ihn dann.

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